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Ding aus einer anderen Welt, Das (1951)
Eine Kritik von Schwarz (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 29.03.2006, seitdem 686 Mal gelesen
Eine Polarexpedition sichtet in der Arktis ein abgestürztes UFO. Als sie es aus dem Eis sprengen, entdecken sie einen Außerirdischen und nehmen den Eingefrorenen mit. Sehr clever stellt man sich nicht gerade an, erst das Flugobjekt aus Versehen abgefackelt und dann noch den Extraterrestrier aus Versehen mit der Heizdecke aufgetaut, da ist die bedrohliche Katastrophe folgerichtig verdient. Der Laune unter der munteren Besatzung der Station tut das zunächst keinen Abbruch, erst mit der Zeit schwant ihnen Ungutes, als die Schlittenhunde und dann die ersten Kollegen ihr Leben lassen. Die Ergebnisse der Forscher hören sich schön exotisch an, der hochgewachsene, wilde Gast sei eine hochentwickelte Pflanze heißt es, die Blut aus Lebewesen saugt. „Das Ding“ funktioniert nach dem gleichen Schema wie viele Monsterfilme und Schreckensszenarien aus den 50ern, die die freie Welt aus allen Ecken des Universums bedrohen, gar nicht auf den atmosphärischen Horror, wie John Carpenters Remake, sondern auf kurzweilige Sci-Fi-Action von lebensfrohen Abenteurern ausgelegt. Die Raketen- und Raumfahrttechnologie hinterließ ihre Spuren beim phantastischen Film, die stilistischen Mittel sind noch schlicht, doch effektiv. Mit viel anvisiertem Realismus des relativ humanoid aussehenden Besuchers und einer pseudowissenschaftlichen Durchleuchtung nehmen die Männer mit allen zur Verfügung stehenden Waffen ebenso wie mit lockeren Sprüchen den Kampf gegen das Ungetüm aus dem Weltall auf, erstaunlich ist z.B. der Einsatz eines Trackers, mit dem die Position des Wesens schon lange vor „Alien“ zu orten ist. Wer phantastische B-Movies mag, kommt an diesem Klassiker ohne UFOs an der Angelsehne kaum vorbei, interessanter für Horrorfans bleibt auf jeden Fall John Carpenters Neuaufguss, ebenfalls ein Klassiker.
Fazit: Zu Recht einer der bekanntesten Sci-Fi-Horror-Klassiker der damaligen Zeit. Trotz angestaubter Ausstrahlung noch immer charmant. 7/10 Punkten
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