Ansicht eines Reviews

Klapperschlange, Die (1981)

Eine Kritik von Tool (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 31.08.2002, seitdem 624 Mal gelesen


"Die Klapperschlange" ist zweifelsohne einer der düstersten und beklemmendsten Werke der Filmgeschichte.
New York 1997 (als "Die Klapperschlange" gedreht wurde, war das noch die ferne Zukunft): Manhattan ist ein Sicherheitstrakt, in dem alle Gefangenen ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht Anarchie, die Stärkeren unterdrücken die Schwächeren. Und genau in dieses Manhatten stürzt die Air Force One, mit dem Präsidenten (Donald Pleasance) an Bord. Nun soll der Ex-Lieutenant und Sträfling Snake Plissken (Kurt Russell) in den Gefängnistrakt geschickt werden, um den Präsidenten zurückzuholen. Außerdem befand sich an Bord der Air Force One eine wichtige Kassette, die ebenfalls sichergestellt werden muss. Snake bekommt weniger als 24 Stunden Zeit, um seine Aufgabe zu erfüllen, da die Regierung aus Sicherheit Plissken Sprengkörper implantieren, die nach 23 Stunden explodieren. Auf sich alleine gestellt macht sich Snake auf die Suche...
John Carpenter inszenierte nach "Halloween" und "The Fog" den dritten Film in kürzester Zeit, der weltweiten Ruhm ernten sollte. Kurt Russell alias Snake Plissken wurde zur Kultfigur, kein Wunder, seine Rolle als Einzelkämpfer war wie maßgeschneidert für ihn. Von der ersten Sekunde an verzückt Carpenter den Zuschauer mit einer Atmosphäre, wie man es selten vorher erlebt hat. Fast schon Horrorfilm-Charakter hat das teilweise, was in "Die Klapperschlange" gezeigt wird. Fast immer Dunkelheit, leere, neblige Straßenzüge, schaurige Gestalten, die plötzlich am Bildschirm oder im Hintergrund vorbeihuschen, usw...Nichts, aber auch gar nichts Erfreuendes gibts in diesem Meilenstein zu erwähnen, so düster und beklemmend ist er. Doch dem ist noch nicht genug, Carpenter selbst ist es mal wieder, der dazuhin noch den genialen Score entwickelt hat, der alles noch bedrohender, noch angsteinflößender macht. Wie er es schon bei "Halloween" und "The Fog" getan hat. Denen steht er übrigens in Nichts nach, auch wenn es sich bei diesen beiden um reine Horrorfilme handelt. Wie auch "Rambo" oder "Stirb Langsam" ist "Die Klapperschlange" ein Film, der jetzt schon als alter Film gilt, aber dennoch immer zeitlos bleiben wird. Auch in 20 Jahren wird er immer noch den gleichen Status innehaben. Ihn in ein Genre einzuordnen, fällt recht schwer, da sehr viele Filmrichtungen auftreten, vom Action- bis hin zum Horrorfilm. Was aber nicht bedeuten soll, dass es ein Film für jedermann ist, das ganz und gar nicht. Wenn sich jemand unter "Die Klapperschlange" einen brutalen Actionreißer vorstellt, liegt er ziemlich falsch. Sicherlich keine leichte Kost, trotz seines Ruhmes und seiner Qualität.
zeitloser Klassiker mit Idealbesetzung der Hauptperson, abgerundet durch hervorragende Regie, gekonntem Titelthema und einmaliger Atmosphäre! 8/10 Punkte


Surprise me!
"Surprise me!" BETA
Lassen Sie sich überraschen! Wir führen Sie zu einem zufälligen Treffer zu einem Thema Ihrer Wahl... Wollen Sie eine andere Kritik von "Tool" lesen? Oder ein anderes Review zu "Klapperschlange, Die (1981)"?


Zur Übersichtsseite des Films
Liste aller lokalen Reviews von Tool

Zurück





Copyright © 1999-2012 KI Media GbR
Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen · Werben · Impressum
Hosted by Net-Build



Quicksearch






User-Center

Benutzername: 
Paßwort:
Login nur für diese Sitzung:

·

342 Besucher online





Abonnement


Abonnement - Bitte erst anmelden
Melden Sie sich bitte an, um Abonnements vornehmen zu können



Neue Reviews


Verdammte der Inseln, Der (1952)
Mein wunderbarer Waschsalon (1985)
Hereafter - Das Leben danach (2010)
Get the Gringo (2011)
Blade 2 (2002)



News


Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.

» Zum neuen News-Bereich