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City Cobra, Die (1986)
Eine Kritik von EscapeToVictory (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 18.07.2004, seitdem 567 Mal gelesen
Cobra gehört zu den Filmen, die man einfach immer wieder ansehen kann, ohne das sie irgendwie langweilig werden. Das liegt unter anderem an der einfach gestrickten Handlung (Guter Cop beschützt hübsche Frau vor bösen Gangstern), an den coolen Sprüchen und auch an dem typischen 80er Jahre Flair. Schade das solche Filme heute kaum noch produziert werden.
Die Story ist schnell erzählt. Sylvester Stallone spielt in diesem Actionfilm aus dem Jahre 1986 den ultracoolen Cop Marion Cobretti. Mit seinem Partner Gonzales (Reni Santoni) jagt Cobretti einen psychopatischen Killer, der unter dem Namen "der Nachtschlitzer" bekannt ist, und dessen Gang. Auf das Konto der Killer gehen über 15 Morde. Das junge Fotomodell Ingrid (Brigitte Nielsen) beobachtet die Killergang eines nachts bei deren Arbeit. Die Killer bemerken dies und trachten nun natürlich auch ihr nach dem Leben. Als einzige Zeugin, die das Gesicht des Killers gesehen hat sucht sie Schutz bei der Polizei. Cobretti und sein Partner beschützen die Frau so gut sie können, doch die Killer scheinen immer einen Schritt schneller zu sein. Ein tödliches Katz und Maus spiel nimmt seinen Lauf, ehe es zum finalen Showdown kommt....
Stallone überzeugt hier wieder einmal als Ein-Mann-Rächer. Diese Rolle füllt er perfekt aus. Ultracool, stets schwarz gekleidet, mit Sonnenbrille (natürlich verspiegelt) und einem Streichholz in den Mundwinkeln kämpft er gegen eine ganze Killerarmee. Natürlich fährt Mr. Cobretti keinen normalen Dienstwagen, sondern ein 50er Mercury mit fetten Schußwaffen und Nitro-Antrieb. Der coole Spruch darf nicht fehlen wenn er einen Verbrecher tötet, den der Abschaum hat es ja nicht anders verdient. Wer jetzt schreit "unrealistisch" der braucht sich den Film gar nicht erst anzusehen, das ganze wird fast schon im Comic-Style präsentiert. Der Bösewicht wird von Brian Thompson gespielt, ziemlich psychopatisch und durchgeknallt kommt er rüber. Die einzige "Fehlbesetzung" vielleicht ist Brigitte Nielsen, wenn sie zu dieser Zeit nicht mit Stallone zusammen gewesen wäre, hätte sie die Rolle denke ich nicht bekommen.
Regie leitete Georg P. Cosmatos, der die Action natürlich perfekt in Szene setzt. Man sieht den Actionszenen an, dass hier ein Profi am Werk war. Und Cosmatos führte ja schon in Rambo 2 Regie. Schießereien, Prügeleien, Verfolgungsjagden, alles was das Action-Herz begehrt. Die Schießereien sind nicht immer blutig, trotzdem hat der Film einen ziemlich starken Härtegrad und einen hohen Bodycount. Das liegt eben auch daran wie man das Thema "Gewalt als Lösung" im Film rüberbringt. Und City Cobra ist gewaltverherrlichend, aber das ist auch gut so. Die Indizierung ist somit absolut gerechtfertigt. Dazu noch einen tollen 80er Jahre Soundtrack, der gut zum Flair des Films passt. Langweile kommt während der 83 Minuten nicht auf, da es Cosmatos gelingt, das ganze ansprechend und spannend rüber zu bringen.
Fazit:
So und nicht anders hat ein Actionfilm zu sein. Diese Sorte Film dient zur Unterhaltung, auch wenn Kritiker in allem versuchen, einen Sinn zu finden. Cobra erfüllt die Maßstäbe eines unterhaltsamen Actioner's zur vollsten Zufriedenheit. Empfehlenswert für alle die den guten alten Actionfilm kennen und schätzen gelernt haben, und für Stallonefans sowieso ein Muß.
MovieStar-Wertung: 9/10 Punkten.
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