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Happy Hell Night - Verflucht in alle Ewigkeit (1992)

Eine Kritik von Schwarz (Bewertung des Films: 4/10)
eingetragen am 09.01.2006, seitdem 778 Mal gelesen


Seit 25 Jahren sitzt der geisteskranke Malius in einer geschlossenen Anstalt, damals fand ihn ein Priester mit den zerstückelten Überresten einiger Collegestudenten in einer Gruft. 1991 – wieder ist Halloween und einige Studenten wollen dem Geheimnis der damaligen Ritualmorde auf den Grund gehen, brechen in die Nervenheilanstalt ein und sorgen aus Versehen für die vorzeitige Selbstentlassung des bis dahin apathischen Mörders. Der fängt direkt wieder an, eine blutige Spur hinter sich her zu ziehen, blutig bis splatterig könnte man auch sagen. Optisch gefällt die totenblasse, ausgemergelte Figur mit den schwarzen Augen, die der unbekannte Charles Cragin abgibt, und wirkt schön gruselig, wären da nicht stets die biederen Verbote, die er, seine Morde verbal dokumentierend, vom Stapel lässt. Die nehmen der Figur leider etwas Mystisches und degradieren sie zum gealterten Slasher. Und wenn wir schon mal in dem Subgenre sind, interessiert kaum noch, wie Malius plötzlich hier, dort und überall auftaucht oder wie er die eine oder andere Hand seiner Opfer abtrennt. Hauptsache ist doch, jemand fragt im Dunkel „Ist da jemand?“, denn der Killer ist garantiert da und metzelt einen nach dem anderen nieder. Das Kunstblutaufkommen ist immens, oft mit einem Eispickel verursacht, aber auch ein Kopf rollt über den Boden. Die Halloweenparty der Studenten ist in jeder Hinsicht voll im Gange und dazu kommt noch der Priester ins Spiel, der das sich anbahnende Problem mit der „Bestie“ exorzistisch lösen will. Dieser Okkultslasher trieft zwar vor Unlogik und genretypischen Versatzstücken, trotzdem ist dem Debüt von Regisseur Brian Owens, der vorher das Drehbuch zu „Brainscan“ schrieb, eine gewisse Spannung nicht abzusprechen. Andererseits merkt man der kanadisch-yugoslawischen Koproduktion das geringe Budget auch an. An einigen Ecken scheint die „Halloween“-Serie als Inspiration durchzulugen und an Horroratmosphäre ist „Happy Hell Night“ eine ebensolche Berg- und Talfahrt, wie der blödsinnige Titel.

Fazit: Teenies haben massig blödsinnige Ideen im Kampf gegen dämonischen Slasher. Fast solide zusammengewürfeltes Potpourri. 4/10 Punkten


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