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Geistervilla, Die (2003)
Eine Kritik von Street Fighter (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 16.08.2005, seitdem 195 Mal gelesen
Also meine Erwartungen an diesen Disneystreifen waren nicht groß, und von einem Film, wo der Blödelking 'Eddie Murphy' mitspielt, sollte man nicht erwarten, dass der Film ein Meisterwerk wird. Das positive an diesem Film ist meiner Meinung nach die Handlung. Man merkt schon gleich am Anfang des Films, das alles etwas düsterer von statten geht - das ist mal eine angenehme Abwechslung von dem alltäglichen Kiddie-Image, das Disney immerzu pflegt.
Die Handlung ist schnell erzählt: Das Makler-Ehepaar Evers verkauft an jederman Häuser. Doch ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, wo sie ein paar Tage mit den Kindern am See verbringen wollen, kriegen sie den Auftrag eine alte Villa zu verkaufen. Sie wissen nicht, dass auf der Villa ein Fluch lastet, und auch der Hausherr führt nichts Gutes im Schilde. Und so müssen sie das Rätsel um das geheimnisumwitterte Gemäuer lüften.
Grösstes Manko des Films dürfte Eddie Murphy sein. Sobald mal etwas Spannung aufkommt, lässt er einen seiner blöden Sprüche vom Stapel, und somit wird der kleinste Hauch von Spannung zunichte gemacht. Alles in allem ist der ganze Film nur von seinen Spezialeffekten abhängig. Das Make-Up mag gut sein, aber alles wirkt ziemlich überladen, so dass weder Spannung noch Atmosphäre aukommen können.
"Die Geistervilla" ist wieder einmal ein typischer Disneystreifen, der mehr Wert auf Effekte legt als auf alle anderen Sachen.
Fazit: Insgesamt betrachtet ziemlich überladen mit Spezialeffekten und einem Eddie Murphy, der die ganze Zeit grinst wie ein Honigkuchenpferd. Jeder sollte selber entscheiden, ob er sich diesen Film ansieht; Ich finde ihn nicht empfehlenswert. 4 von 10 Punkten.
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