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Geistervilla, Die (2003)

Eine Kritik von Sam Ace Rothstein (Bewertung des Films: 1/10)
eingetragen am 06.01.2007, seitdem 333 Mal gelesen



Wenn ich Wertungen wie „1 von 10“ lese, dann denke ich schon, bevor ich den Test überhaupt gelesen habe: Der Film hat dem Autor nicht gefallen, die Wertung ist aber sicherlich übertrieben. Doch, auch wenn ich diese Extreme nicht besonders mag, und meiner Ansicht nach ein Großteil aller Filme, die ich in meinem Leben gesehen habe, mindestens zwei oder drei Punkte verdient, muss ich sagen, dass dieser Film das übelste, peinlichste und lächerlichste war, was ich je gesehen habe, was eine Wertung, die so extrem schlecht ist, durchaus rechtfertigt. Doch nun wollen wir uns mal dem Film, sofern man ihn denn als solches bezeichnen kann, widmen. Schon im Voraus muss ich sagen, dass es für mich kaum Darsteller gibt, die derart nervig, untalentiert und abstoßend sind wie Eddie Murphy, der unglücklicherweise diesen ohnehin schlechten Film nur noch weiter ins Nirwana zieht, da er die Hauptrolle besetzt.Wir haben eine typisch-amerikanische Familie, nein, sie wäre vielleicht typisch, wenn da nicht ein gewisser Herr Murphy dabei wäre, dessen Nervfaktor sowieso alles je Dagewesene in den Schatten stellt. Auf jeden Fall spielt Murphy einen Immobilienmakler. Von einem merkwürdigen Butler wird er gebeten, ein Haus zu verkaufen. Genauer gesagt, ein altes Schloss. Und wie  es der unglaubliche Einfallsreichtum des Drehbuchautors so will, spukt es dadrin. Und nun wird der Zuschauer knapp anderthalb Stunden damit „unterhalten“, eine Aneinanderreihung der dämlichsten Gruselattraktionen, die man sich überhaupt ausdenken konnte, vorgeführt zu bekommen. Das Ganze dann mit den furchtbar intelligenten Kommentaren Murphy´s versehen, was den Film leider nicht ansatzweise sehenswerter macht. Man bekommt es mit Geistern zu tun, die sich in die Hauptcharaktere beamen, mit nervigen Quitschstimmen aus dem Jenseits und mit dem Gruseligsten überhaupt - dem schon erwähnten Eddie Murphy. Das Ende des Filmes folgt abrupt, wofür ich dem Regisseur auch dankbar bin, denn jede Minute mehr hätte es wohl nur noch schlimmer gemacht.Wenn der Abspann erscheint und man weitere vierundachtzig Minuten seines Lebens verschwendet hat, ist man sauer auf denjenigen, der die verdammte Brownsche Röhre erfunden hat, und damit Dinge wie diesen Film überhaupt erst ermöglicht hat. In diesem Sinne: Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft ist deutlich sinnvoller. :)


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