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Tale of Two Sisters, A (2003)
Eine Kritik von ChristianLadewig (Bewertung des Films: 2/10) eingetragen am 16.11.2005, seitdem 1072 Mal gelesen
Zwei Schwestern kehren nach einem längeren Aufenthalt im Sanatorium in die Arme ihres Vaters und der bösen Stiefmutter zurück. Schnell bemerken sie, wie auch der Zuschauer, dass hier irgendetwas nicht ganz sauber tickt.
Meine Güte, ist dieses koreanische Horrorwürstchen gehyped worden. Wie so oft: Viel Lärm um nichts. Garnichts um genau zu sein. So etwas wie Atmosphäre lässt sich nicht ausmachen. Viel eher verlässt man sich auf RING und JU-ON Schocks mit schlurfenden Horrormädels, denen die nassen Haare in die bleichen Gesichtchen hängen. Die verfehlen ihre Schockwirkung zwar zugegebenermaßen nicht, sprechen aber auch nicht gerade für so etwas wie Originalität. Außerdem sind viereinhalb Schocksequenzen in einem fast zwei Stunden langen filmischen Kaugummi am Schuh bei weitem nicht genug. Da hilft auch alles hysterische Geplärre nichts. In den schrecklichsten Momenten bedient man sich gar angestrengter Momente von Kritik am Familienbild, die in ihrer Wackelkamera am Mittagstisch-Penetranz direkt aus zehn Jahre alten Dogma-Filmchen geliftet sind und selbst dort schon schlecht waren.
Allein die Pointe des Ganzen ist in den letzten Jahren in etwa einem halben Dutzend weiterer Filme verbraten worden. Ein Film, den Leute als Meisterwerk bezeichnen dürften, die das Wort gar nicht buchstabieren können und die perfekt mit „ck“ schreiben.
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