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Tale of Two Sisters, A (2003)
Eine Kritik von --- (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 26.11.2006, seitdem 254 Mal gelesen
Story:
Es ist ein strahlender Sommertag, als die Schwestern Su-mi und Su-yeon in ein abgelegenes Haus am See gebracht werden. Sie waren seit dem Tod ihrer Mutter in einer Heilanstalt und kehren nun zu ihrem Vater zurück. In der Eingangshalle wartet bereits die verhasste Stiefmutter. Su-mi, die Ältere, zeigt sich der Frau gegenüber offen feindselig, während Su-yeon geradezu ängstlich auf Abstand geht. Schon in der ersten Nacht gehen unheimliche Dinge in dem Haus vor sich, denn ein unbekanntes Wesen scheint im Verborgenen zu lauern. Diese Nacht ist aber nur der Anfang eines nicht endenden Albtraums...
Kritik:
Ich habe diesmal bewusst die kurze Inhaltsangabe der DVD-Hülle kopiert, um keine Wendungen zu verraten und somit die Story interessant zu lassen.
Den Film sollte man sich nicht anschauen, wenn man schon müde ist, denn er entfaltet erst richtig seine schockierende und beeindruckende Wirkung, wenn man konzentriert die Story verfolgt, miträselt und mitfiebert. Ich hatte beim ersten Schauen vorhin mehrmals gedacht, ich hätte nun alles kapiert und den Film durchschaut. Ha, denkste! Denn just dann ändert sich wieder etwas. Dies zieht sich so fast durch den gesamten Film. Bis zur letzten Minute ist alles möglich und gegen Ende hin überschlagen sich dann die Ereignisse. Wobei mir die bitterböse Auflösung wirklich gefallen hat und eigentlich gar nicht mal so unrealistisch ist.
Der Plot mag dem einen oder anderen so vielleicht schon zu wirr sein. Wer einen brutalen Horrorschocker mit Gore- und Splattereinlagen erwartet, wird auch bitter enttäuscht werden. Der Film bietet zwar schon den einen oder anderen Schockmoment, Blut ist auch zu sehen, dennoch ist der Horror dann eher eine Kopfsache und eine visuelle Sache.
Nicht nur die Story wusste mir zu gefallen, auch die Inszenierung, die ruhige Kameraführung und den immer wieder schönen Landschaftsaufnahmen, sowie die Positionen im Haus passten. Der Cast ist zudem wahrlich perfekt. Grandios spielen die zwei Zwillinge ihre Rollen. Dadurch werden die ganzen Emotionen des Films noch um ein Vielfaches verstärkt. Ebenso die hinterhältige und mysteriöse Stiefmutter. Bemerkenswert sind auch die excellent gewählten Synchronstimmen.
Film: 9/10
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