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Brotherhood (2004)
Eine Kritik von Rasputin (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 16.01.2007, seitdem 554 Mal gelesen
"Brotherhood" erzählt die Geschichte der beiden Brüder Jin-Tae und Jin-Seok, die zu Beginn der 50er Jahre zwangsrekrutiert in den Korea-Krieg gejagt werden. Bedingt durch die Wirren und Grausamkeiten der dortigen Kampfhandlungen verändern sich die Geschwister auf dramatische Weise...
Regisseur Kang Je-kyu der sich bereits mit dem Action-Thriller "Shiri" auch außerhalb Koreas einen Namen gemacht hat, inszenierte mit "Brotherhood" ein ergreifendes und an die Nieren gehendes Kriegsdrama, in dem der Zuschauer miterlebt, wie kausal durch die damaligen Geschehnisse eine ganze Familie auseinandergerissen wird. Die intensive Bildsprache erinnert sehr an Spielberg´s "Private James Ryan", und wird auch häufig - so wie jetzt - damit verglichen. Abgesehen davon, dass letztgenannter während der Invasion der Alliierten in der Normandie spielt und "Brotherhood" im Korea-Krieg, setzt Kang den Fokus auf die beiden Protagonisten und spart zudem nicht mit übermäßigem Pathos. Auch wenn sich der Streifen stark an Hollywood orientiert, bleibt der asiatische Stil unverkennbar erhalten. Schade, dass es "Brotherhood" nicht bis in die großen Kinosäle geschafft hat. Auf DVD sollte man sich den Film aber unbedingt ansehen - insofern die Thematik von Interesse ist.
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