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Brotherhood (2004)
Eine Kritik von Wholelife Crisis (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 22.02.2009, seitdem 270 Mal gelesen
Die Brüder Jin-tae und Jin-seok haben sich ein glückliches Familienleben aufgebaut, als der Koreakrieg beginnt und beide als Soldaten an die Front müssen. Jin-tae meldet sich fortan freiwillig für die gefährlichsten Aufträge, damit sein Bruder eventuell vorzeitig nach Hause geschickt werden darf, doch Jin-seok sieht dies nicht gerne, zumal Jin-tae immer fanatischer und brutaler wird.
Ein mitreißender, beeindruckender Kriegsfilm, der dem Zuschauer die Brutalität der Schlachten erbarmungslos vor Augen führt, nebenbei aber auch ein aus emotionalen Gesichtspunkten heraus interessantes Geflecht von Beziehungen beleuchtet, vor dessen Hintergrund die grausamen Vorkommnisse noch mehr schockieren. Mit verwackelten Aufnahmen wird Einem die Unübersichtlichkeit der Gefechte nahe gebracht und ein großes Maß an Realitätsnähe erreicht. Darüber hinaus sollte erwähnt werden, dass der Film mit dem Koreakrieg der frühen 50er Jahre ein Thema anspricht, dass bislang – im Gegensatz zu den zahlreichen WW2- und Vietnamkriegsverfilmungen – noch sehr unverbraucht und gerade deshalb hochinteressant ist, vor allem für ein nichtasiatisches Publikum. Ein inszenatorisch hochwertiges und sehr schockierendes Kriegsdrama.
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