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Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, Der (2003)

Eine Kritik von Outlaw666 (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 18.12.2003, seitdem 415 Mal gelesen


Wenn dieser Film noch etwas braucht, dann sind es garantiert mehr Reviews.
Wer auf eine nahezu perfekte Wiedergabe des Filmes hofft, sollte eher das Review des Kollegen Moonshade lesen, der meiner Meinung nach nahezu alle Punkte, die mir selbst am Herzen liegen, sehr gut behandelt hat. Doch das eine oder andere bedarf noch eines näheren Hinsehens.

***SPOILERWARNUNG***



Die Story dürfte wohl jedem bekannt sein:

Während die Menschen nun immer mehr in Bedrängnis geraten, die Monsterarmeen überhand nehmen und die menschlichen Reihen immer weiter schrumpfen, sind die beiden Hobbits Frodo und Samweis auf dem Weg zum Schicksalsberg, um dem Ring ein für allemal den Garaus zu machen. Begleitet von ihrem Führer Gollum/Smeagol, der selbst nur den Ring im Sinne hat, marschieren sie gen Mordor.
Schließlich kommt es für alle Beteiligten zum endgültigen Showdown, sowohl im Schicksalsberg, als auch vor dem Schwarzen Tor von Mordor...

Peter Jackson hat sich wahrscheinlich in den größten Teil der Herzen der Tolkien-Fans regiert. Ich bin natürlich gewahr, dass er bei weitem nicht alles, was den Tolkien-Puristen am Herzen liegt, integrieren konnte. Beschwerlich für den Regisseur war weiterhin, dass er seinen Film von gewollten 4 Stunden auf 3 Stunden für eine Kinoversion runterkürzen musste.
Daher auch den nicht zu verstehende Wahnsinn von Denethor, der gänzlich fehlende Saruman und weitere Dinge, die leider nicht mehr den Weg in die Kinofassung gefunden haben. Trotzdem sind diese paar Kilometer Zelluloid das Gewaltigste, was in der letzten Zeit produziert wurde. So auch der dritte und leider letzte Teil dieser Saga.

Besonders mitgenommen haben mich die absolut stimmigen Bilder der verzweifelten Schlachten der Menschen. Sie haben weder Olifanten noch Nazgul zur Verfügung, trotzdem walzen sie gegen Ende Armeen von Monstern nieder, immer den Zeitgewinn für Frodo und Sam im Sinne. Das hier ab und an mal die Fantasie ein bisschen überschäumt lasse ich durchaus gelten, schließlich ist es bei Phantasy-Romanen gestattet.
Mein persönlicher Magic Moment ist die Szene, in der Gondor, inklusive König Aragorn, sich vor den Hobbits verneigen - *schnüff*.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, dieser Film sucht in Sachen Schlachten und Größe vergeblich nach Konkurrenten - er wird, für einige Zeit zumindest, das absolute Nonplusultra bleiben.
Solange, bis sich Weta an einem neuen Film beteiligt.
Für Atmosphäre, Bildgewalt und den Gänsehaut-Faktor eine unausweichliche 10/10 Punkten.

Ein Hoch auf Peter Jackson, der wirklich Meisterhaftes geleistet hat, auf die Darsteller, mit denen man leidet und fiebert oder sie mit Wonne hasst und natürlich auf den Initiator, ohne den dies niemals möglich gewesen wäre - J.R.R. Tolkien.


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