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Ebola Syndrom (1996)

Eine Kritik von Creepshow (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 31.07.2006, seitdem 508 Mal gelesen


Heute war der große Tag, heute war die MoAsia DVD in der Post, also auf, auf in die tiefen Tiefen des sowohl bewunderten als auch gefürchteten CAT III Bereiches....

Als Ah-Kai mit der Frau seines Bosses schläft und von ihm dabei gestört wird, bleibt ihm nichts anderes übrig, als diesen nebst Frau und Kumpanen ins Jenseits zu befördern, da ihm sonst der Verlust seiner Männlichkeit drohte. Nur dessen kleine Tochter überlebt Dank eines glücklichen Zufalls.
Und was tut man, wenn man in Hongkong wegen dreifachen Mordes gesucht wird?
Natürlich macht man schleunigst aus dem Staub.
Eben dieses macht Ah-Kai auch. Er flieht in die riesige Chinesische Gemeinde von Südafrika, genauer gesagt nach Johannesburg, wo er sich als Mädchen für alles in einem Chinesischen Restaurant durchschlägt.
10 Jahre später kommt die überlebende Tochter rein zufällig (sicher ....) in das Chinarestaurant und erkennt ihn ............. an seinem Geruch (er riecht soooo sehr nach Blut).
Indes ist Ah-Kai mit seinem Boss auf dem weg in die Savanne um von den Schwarzen Schweinefleisch zu kaufen (der Fleischpreis in Johannisburg ist aber auch so was von hoch).
Als sie im Dorf ankommen, platzen sie mitten in ein "Genesungsritual" für vor sich hinsterbende Zulus (ach ja, einige Leichen liegen auch rum) und natürlich ist auch das kein Grund das äußerst billige Fleisch (lag direkt neben den Leichen) nicht zu nehmen.
Auf dem Nachhauseweg vergewaltigt Ah-Kai dann noch eine Eingeborene an einem Wasserloch, die inmitten der Vergewaltigung den Löffel abgibt.
Nun hat Ah-Kai das Glück, der eine unter 10 Millionen zu sein, der zwar kurzzeitig an Ebola (dem Virus, an dem das Dorf starb) zu erkranken, jedoch nicht zu sterben, er trägt das Virus nun als eine Art Wirtstier in sich und ist fortan extrem ansteckend.
wieder im Laden, bringt Ah-Kai seinen Chef, dessen Frau und dessen Cousin um und verarbeitet sie kurzerhand zu hamburgern und da er ansteckend ist, bricht in Kürze Ebola in Johannisburg aus.
Also flieht Ah-Kai aus Südafrika nach (na wohin wohl?) Hongkong (was ja nahe liegt, wenn man dort wegen Mordes gesucht wird) und nennt sich ab jetzt Wong.
Natürlich trifft die Tochter ihn auch dort wieder und auch die Polizei kommt ihm auf die Schliche - ach ja, nebenbei bringt er natürlich fröhlich weiter den Virus unter Hongkongs Bevölkerung.

So, das war jetzt mal in groben Zügen die Story und wie man schnell bemerken dürfte, spielt sie hier nur eine untergeordnete Rolle.
Viel mehr Wert wurde auf möglichst viele Ekeleinlagen, die zwar nicht allzu blutig sind, aber doch ihre Wirkung nicht verfehlen.
Erdacht wurde der Film übrigens von Herman Yau, der sich seinen Lieblingsschauspieler Anthony Wong mit ins Boot geholt hat. das die Beiden zu guten Filmen in der Lage sind, haben sie mit dem wirklich guten "THE UNTOLD STORY" schon unter Beweis gestellt.
"EBOLA SYNDROME" kommt von der Atmosphäre sicherlich nicht an diese Granate heran, weiß aber trotzdem anderwaltig durchaus zu überzeugen!


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