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Duell - Enemy at the Gates (2001)

Eine Kritik von der Patriot
eingetragen am 20.03.2001, seitdem 500 Mal gelesen


Dieser weitere 2WK-Film handelt von einem armen russischen Bauernsohn aus dem Ural (Jude Law), Vasili Zaitzev, der nach tollen Leistungen am Scharfschützengewehr von einem Politkommissar (Joseph Fiennes), mit dem er sich anfreundet, zu einem Helden hochstilisiert wird. Da er immer mehr Ofiiziere der Wehrmacht umlegt, und die Situation in Stalingrad am Kippen steht, holt das Oberkommando der Wehrmacht ihrerseits einen Scharfschützen, den bayrischen Adeligen Müller (Ed Harris).
Ab nun an werden sich die Beiden bitter bekämpfen. Im Mittelpunkt des Films steht aber nicht nur die Schalcht und das Duell der Schützen, sondern auch viele kleine Beziehungen, z.b die Beziehung, die später zur Liebe wird, mit der Soldatin Tanja. Oder seine Freundschaft mit dem Kommissar Danilov, die später durch seine Liebe zu Tanja zu zerbrechen droht, oder auch die Beziehung von Sacha einem ungefähr 7-8 jährigen Russen, der ein Vertrauensverhältnis zum deutschen Oberst Müller aufbaut, um ihn an Vasili zu verraten. Hier muss gesagt werden, dass BOB HOSKINS eine Nebenrolle als NIKITA CHRUSTSCHOW hat, die er nicht gerade legendär rüberbringt. Von der historischen Seite muss gesagt werden, dass der Film keinesfalls soviel Greulpropaganda gegen die Deutschen einsetzt, wie das z.b Soldat James Ryan oder Schindler's List macht (ist'ja auch kein Spielberg, sondern ein JEAN-JAQUES ANNAUD Film) machen, aber natürlich muss der Deutsche kurz vor Ende noch ein grauenhaftes Verbrechen begehen, aber was solls. Der gesamte Film wird übrigens nur aus der Sicht der Russen geschildert, die Deutschen sieht man nur als Mörder ohne Gefühle. Ist aber wie gesagt nicht so stark ausgearbeitet wie in anderen Kriegsfilmen.
Wer auf die politischen Aspekte und die Beziehungen der Hauptdarsteller einen Pfiff gibt, dem sei gesagt, dass es in Enemy of the Gates viel Action gibt, tolle Bilder, tolle Ausstatung, was in guter Atmospähre mündet, und für alle Fans des Massakers am Anfang von Soldat J.R gibt es eine MENGE blutiger Kopfschüsse.
Einige Ungereimtheiten gibt es natürlich auch, warum eigentlich erzählt Müller dem kleinen Sascha seine geheimsten Pläne, soviel Vertrauen kann er doch auch nicht haben, und die Zufälle die dazu nötig sind, um Vasili ständig vor dem Gewehr Müllers zu retten, treten im echten Leben natürlich auch nicht auf.
SKALA 1-5:
2-3


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