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Ansicht eines Reviews
Into the Mirror (2003)
Eine Kritik von png (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 17.01.2005, seitdem 270 Mal gelesen
Auch der koreanische INTO THE MIRROR bedient sich wieder recht hemmungslos in dem durch den Erfolg von "Ringu" gesteckten thematischen Koordinatensystem: ein ungesühnter Tod, ein weiblicher, mord- und rachelüsterner Geist (mit laaaangen Haaren) und die Verkehrung einer ganz alltäglich, banalen Praxis in einen sicheren Schritt in Richtung nicht so schöner Tod.
Es ist der Blick in den Spiegel, der zum Verhängnis wird. Das durch die Tote animierte Spiegelbild der Opfer wendet sich gegen sie. Derweil tappen die Ermittler im Dunkeln, denn sie glauben: Der Killer muss ein Linkshaender sein. Allerdings bleibt dieser Horror auf die spiegelnden Oberflächen eines für die Neueröffnung blitzeblank polierten Kaufhauses beschränkt und ein unkontrollierbares Bibbern, wann immer wir beim Aufräumen eine alte Videokassette finden, die wir mal zu beschriften vergaßen, oder das Telefon zu unmöglicher Stunde schrillt, das sind Nachwirkungen, die ausbleiben dürften, nach der Ansicht dieses von Kim Seong-ho routiniert inszenierten Genrebeitrags. INTO THE MIRROR funktioniert fein auf die Dauer seiner Laufzeit.***
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