An einer Elite-Uni in den französischen Alpen wird die grausam zugerichtete Leiche eines Studenten gefunden. Zur Aufklärung bestellt man extra Kommissaire Pierre Niemans (Jean Reno), der sich zusammen mit der Gletscherexpertin Fanny (Nadia Fares) auf die Suche nach des Rätsels Lösung begibt. Auch der junge Polizist Max Kerkerian (Vincent Cassel) ist in der selben Sache unterwegs. Er ermittelt aufgrund einer Grabschändung und trifft bald auf Niemans. Zusammen kommen die beiden dem Geheimnis der purpurnen Flüsse auf die Spur, dessen Auflösung Niemans und Kerkerian´s Leben in größte Gefahr bringt.
Obendrein wartet der Thriller mit jeder Menge Grusel auf. Die französichen Alpen sind eine triste, zugleich düstere Kulisse. Dem entgegen setzt Kassovitz einige tolle Natur und Gletscheraufnahmen. Richtig unheimlich ist der Score, welcher mich ein bisschen an "Shining" erinnert hat. Läuft leise, nie richtig aufdringlich, im Hintergrund mit und hat die Wirkung dem Zuschauer viele Schauder über den Rücken zu jagen. In der zweiten Halbzeit müssen sich Niemans und Kerkerian erst zusammenraufen, anfangs machen sie sich das Leben ganz schön schwer. Auch einige Actionszenen, wie die akrobatische Prügelei in der Bar, kleine Schusswechsel, Verfolgungsjagden und das Finale auf dem Berg hat der Film zu bieten. Doch in Punkto Brutalität übertreibt man es nie, nur die gefundenen Leichen sind doch recht deftig anzuschauen.
Spannender Thriller, mit bedrohlicher Kulisse, unheimlichem Score und einem grandiosen Jean Reno. Die Story selbst ist wendungsreich, fesselnd, nur das Finale enttäuscht. Aber immer noch das Maß aller Dinge, im Genre Thriller bei den Franzosen.
Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.