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Top Dog (1995)

Eine Kritik von Kiste (Bewertung des Films: 5/10)
eingetragen am 16.10.2011, seitdem 120 Mal gelesen


Jake Wilder war zu wild für seinen Polizistendienst und wurde suspendiert. Als sein ehemaliger Kollege bei einem Einsatz ermordet wird, wird die Suspendierung aufgehoben und Wilder kommt zurück. Was er aber gar nicht gut findet: Man stellt ihm den Partner seines toten Kollegen an die Seite und das ist... ein Hund. Ein Hund zumindest, der einiges drauf hat. Trotz allem kann Wilder das nicht leiden, fühlt er sich doch zu hart und zu cool für einen Hundepartner. Dann allerdings müssen sie doch zusammenstehen, um einen Fall von üblem Rassistentum aufzuklären.

Nun ist Chuck Norris also auch auf den Hund gekommen, denn der Star von Top Dog ist die Superclevertöle Einstein, die von Sprengstoff bis Drogen alles erschnüffeln kann und auch mal nebenbei Babys aus brennenden Häusern rettet. So bekommt diese nach dem Tod des Herrchens, in treuer Tradition von Scott & Huutch oder Mein Partner mit der kalten Schnauze, einen rauhbeinigen Partner. Logischerweise können sich beide zunächst nicht riechen, aber im Laufe des Films werden die beiden natürlich noch zu einem unschlagbaren Duo (ich glaube alle drei Filme hatten dasselbe Drehbuch) und dürfen dies auch gleich unter Beweis stellen.
Eine weiße Rassistenbande mit Beinahhakenkreuzsymbol versucht nämlich in San Diego ein Rassenvereinigungstreffen mit C4 rüde zu stören. Im Laufe der Ermittlungen darf Norris sogar sein ganzes Können zeigen und haufenweise Thugs verkloppen und geballert wird auch recht ordentlich. Allerdings soll Top Dog ja wohl eine Familienkomödie sein, da ist die white Supremacy Story doch ganz schön harter Tobak für die Kleinen. Acuh die ganzen Schießereien und High Kicks sind jetzt nicht gerade kindgerecht, irgendwie fügt sich die ganze Geschichte da nicht zusammen.
Der ganze große Humor wird ebenfalls nicht geboten, so daß ein recht Durchschnittlicher Actionspaß übrigbleibt, der aber mit nett ausreichend beschrieben werden kann, die Darsteller sind auch nicht ganz doll, so daß der Preis für den besten Schauspieler getrost dem gut dressierten Flokati übergeben werden kann. So vergehen die 90 Minuten zwar einigermaßen unterhaltsam, aber mehr auch nicht.
5/10 


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