Eine Kritik von Jesse James (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 29.06.2005, seitdem 960 Mal gelesen
In Arthur Penns bleihaltiger Gangsterballade schießen sich Warren Beatty und Faye Dunaway als schönstes Paar der Filmgeschichte quer durch den Süden der USA. Das verliebte Gangsterpärchen raubt Banken aus und lässt sich als Volkshelden feiern. Alles geht gut, bis die Polizei ihnen eine fatale Falle stellt und wie immer am Ende jeder Gangstergeschichte die Kugeln das Schicksal entscheiden. Seinerzeit geriet der damals umstrittene Film in die Kritik wegen brutaler Gewaltdarstellung. Nichts desto trotz sahnte das Meisterwerk um das berühmte Gangsterduo 10 Oscars ab. Heute gilt "Bonnie und Clyde" als Klassiker und einer der besten Filme aller Zeiten. Das Highlight hier, ist sicherlich die 2 minütige Schiesserrei, welche teilweise in Zeitlupe gedreht wurde und in den 60er Jahren eine totale Begeisterung beim Publikum auslöste.
Fazit: "Bonnie und Clyde" ist einer der ersten Streifen, die zur New Hollywood-Ära zählen. Mit grandiosen Schauspielern, super Musik und einem furiosen Finale, begeistert dieser Wahnsinnsfilm auch noch heute die Menschen.
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