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Maximum Risk (1996)

Eine Kritik von Bubimann (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 25.07.2007, seitdem 298 Mal gelesen


Es hat lange gedauert bis ich in den Genuss von "Maximum Risk" kam. Der Film läuft ja häufig im Free-TV, meistens auf Pro7, doch da er ja indiziert ist und somit immer geschnitten war hab ich mir mal die DVD zugelegt und endlich angesehen. Ich muss sagen das der Film mir gut gefallen hat. Nach dem genialen "Timecop" ist er sicher der beste Van Damme den ich bis jetzt gesehen habe, zusammen mit "Universal Soldier".

Das Ganze beginnt mit einer flotten Verfolgungsjagd und der anschließende Jump von Van Dammes Stuntdouble kann sich sehen lassen. Die Verfolgung dauert zwar nicht mal 5 Minuten, macht aber richtig Spass und Laune auf den Film. "Cover Hard" Regisseur Ringo Lam, der hier zum ersten Mal in Hollywood unterwegs war und ebenso wie sein Kollege Woo Van Damme als Hauptdarsteller wählte, zeigt was in ihm steckt, schon gleich zu Beginn.

Bei "Maximum Risk" knallt es aber nicht nur die ganze Zeit, es gibt auch viele ruhigere Abschnitte, vor allem in der ersten Hälfte. Der Film beschränkt sich nicht nur auf die Action, sondern es gibt eine Story und die ist für Actionfilmverhältnisse gar nicht mal so übel.

In der letzten halben Stunde geht es dann richtig zur Sache. Alles beginnt mit einer gut inszenierten Schlägerei in der Sauna. Ging es in der ersten Stunde die meiste Zeit noch recht ruhig zu, gewinnt der Film von da an etwas an Tempo und Action. Die Szene als Van Damme, oder besser sein Stuntdouble, fast vom Zug überrollt wird ist ziemlich spektakulär. Ein klein wenig Blut fließt auch, es ist aber nichts im Vergleich zu "Cover Hard" und rechtfertigt auch nicht das der Film auf dem Index steht. Zur Verfolgungsjagd zum Schluss kann ich nur sagen: Die Rush Hour in der Pariser Innenstadt bei "Ronin" lässt grüßen. Ich halte das Werk von John Frankenheimer zwar für einwenig überschätzt, doch mit seiner grandios inszenierten Verfolgungsjagd kann die von "Maximum Risk" natürlich nicht mithalten. Nichts destotrotz hat Ringo Lam mit seiner Verfolgungsjagd hier keineswegs schlechte Arbeit abgeliefert.

Fazit: Das Hollywood Regiedebüt von Ringo Lam kann sich sehen lassen. Natürlich ist "Maximum Risk" nicht perfekt und mit "Cover Hard" kann er auch nicht ganz mithalten, aber da es genügend Action gibt und der Film ist auch die ganze Zeit über spannend ist, ist Lams Werk auf jeden Fall sehenswert.


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