Eine Kritik von miranda (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 28.08.2005, seitdem 557 Mal gelesen
Endlich wieder einmal ein guter Italo-Horror. Seit Mitte der 80er Jahre sind erstens italienische Horrorfilme rar geworden und zweitens muss man gute mit der Lupe suchen. Der Film bietet gute Austattung (erinnert mich an die schönen, alten farbigen Gotikfilme), gute Kamerafahrten, passende Musik und überzeugende Darsteller. Die Story beginnt spannend, aber man ahnt die Auflösung leider relativ früh. Dennoch hält die tolle Atmosphäre den Zuschauer in den Bann. Die wenigen Gore-Effekte sind gut gemacht, die Computertricks unnötig und der Terminatormässige Schluss für meinen Geschmack völlig daneben - hätte man durchaus anders machen können - wieso nicht klassisch, d.h. der Mörder verbrennt schlichtweg in den Flammen. Dieser Schluss kostet den Film einen Wertungspunkt. Im grossen und Ganzen liefert Sergio Stivaletti mit einem Drehbuch von Fulci und Argento als Produzenten im Rücken ein beachtliches Erstlingswerk ab - mit einem Nostalgiebonus. Ich mag solche Filme lieber als Scream + Co. (7/10)
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