Eine Kritik von Fabse (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 06.10.2005, seitdem 954 Mal gelesen
17 Minuten pralle Träume, die visuell schmettern bis der Arzt den akuten Hirntot des Rezipienten feststellt, der versucht Interpretationsmethoden am surrealistischen Overkill festzumachen. Bei dem was Dali und Bunuel hier gebastelt haben hört sich echt alles auf. Ob jetzt das Rasiermesser durch das Frauenauge gezogen wird, Priester und tote Esel auf Pianos durch die Butze bewegt werden oder einfach nur Achselhaare im Gesicht ein Heim geboten wird. Macht das jetzt Sinn oder nicht? Im Grunde genommen ist das auch egal, da hier das Gezeigte an sich einem permanenten Rauschzustand gleicht. Der ideale Film um den Patienten der lokalen Psychiatrie einen unvergesslichen „Spaß“ zu bieten. Bei der gebotenen Intensität der Bilder würde mich mal interessieren wie stark labile Naturen hier am Teller drehen könnten. Ebenso wäre der Konsum des Films unter LSD Einfluss ein lustiges Experiment wert, bei dem Dr. Hoffmann sicherlich auch seine Freude hätte. Eventuelle Selbstversuche unterlasse ich gefälligst. Fatale Ergebnisse ließen sich da bestimmt nicht vermeiden. Wer glaubt es ginge hier wie der Titel vermuten lassen könnte um eine Doku über Hundezucht, der wird leider enttäuscht sein.
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