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Ansicht eines Reviews
Andalusische Hund, Der [Kurzfilm] (1929)
Eine Kritik von Maichklang (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 11.10.2005, seitdem 560 Mal gelesen
Luis Bunuel und Salvador Dali schufen einen 16minütigen Bilderreigen – den Inbegriff von Surrealismus.
Wir sehen einige Szenen,die schlicht durchgeknallt sind und keinen Sinn ergeben-diesen sollte man auch nicht hinterfragen,denn die beiden Autoren setzten sich zusammen und werteten ihre Träume aus,die bekanntlich auch nicht immer Sinn machen.
In erster Linie sollte der Streifen provozieren und schockieren.Wenn man bedenkt,dass dieses Material Ende der 20er entstand,kann man schon erahnen,dass das auch geklappt hat.
Schon allein durch die berüchtigte Augapfel-Rasierklinge-Szene entstand der erste Splattereffekt der Filmgeschichte,dazu kommen Bilder einer abgetrennten Hand und einer mit Loch aus der Ameisen laufen.
Eine weitere Szene provoziert in sexueller Hinsicht,eine Frau wird begrabscht und man sieht ihren nackten Pöter.
Besonders Vertreter der Kirche müssen sich an der Transe in Nonnenverkleidung und den an Seilen hängenden Priestern gestört haben.
All das war mutig und schuf einen Meilenstein des surrealistischen Films.
Keine Handlung und keine Möglichkeit von Interpretation.All das führt zwar zu einer abgedreht-düsteren Stimmung,kann den Zuschauer aber am Ende nicht wirklich befriedigen.Man sitzt da und muß sich fragen“Was soll das alles?“
Da es hierdrauf keine Antwort gibt,fällt es schwer diesen Kurzfilm angemessen zu bewerten,einerseits diese wegweisenden Bilder und andererseits nur sinnloses Zeug,also entscheide ich mich für die Mitte.
5 von 10 Punkten
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