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Andalusische Hund, Der [Kurzfilm] (1929)
Eine Kritik von Graf Wald (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 28.11.2008, seitdem 293 Mal gelesen
Der andalusische Hund ist sehr schwere, zähe Kost. Die gesehenen 16 Minuten kamen mir sehr lange vor, nicht zuletzt wegen der eigenartigen Atmosphäre die der Kurzfilm ausstrahlt. Verständlich warum er als Meisterwerk des surrealistischen Filmes gilt. Keine der gezeigten Szenen ergibt einen Sinn, erschwert dadurch dass sie nicht in der Handlung zusammenhängen. Demnach sehr gut nachvollziehbar das die gezeigten Bilder von Träumen inspiriert worden. Kaum etwas Anderes dürfte jemanden auf solche verrückte Ideen bringen. Tote Esel im Klavierflügel sprechen da für sich. Die Szenen und deren Effekte sind erstaunlich gut für die damalige Zeit umgesetzt wurden, besonders die ausströmenden Ameisen aus der Hand haben mir gefallen. Doch egal wie surrealistisch und meisterhaft das Gezeigte sein mag, es lässt mich, den Zuschauer ratlos zurück. Kann man deshalb von einen Meisterwerk sprechen? Nur weil die Szenerie sehr schräg ist und der andalusische Hund den surrealistischen Film geprägt hat? Die Antwort sollte jeder für sich überlegen, mir persönlich war er zu skurril um etwas damit anfangen zu können.
Fazit: Ob Meisterwerk oder nicht; jeder sollte, anstatt mit der breiten Masse einer Meinung zu sein, das für sich selbst entscheiden. Für mich ist der Film keines, aber dennoch sollte jeder der sich Filmfan nennt ihn gesehen haben.
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