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Exit Wounds - Die Copjäger (2001)

Eine Kritik von edraymond (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 26.12.2004, seitdem 430 Mal gelesen


Nach kurzer Auszeit kehrte Steven Seagal 2001 mit einem Actionthriller der Superlative auf die Leinwand zurück. Produziert von keinem geringeren als Joel Silver ("Lethal Weapon", "Matrix"), schaffte Seagal ein fulminantes Comeback, dass durch coole Action und tolle Musik überzeugt.

Die Story dreht sich um korrupte Cops in Detroit.
Die Story ist ziemlich spannend und hat zahlreiche Wendungen. Die Korruption zieht weite Kreise und auch unschuldig aussehende Cops hängen mit drin. So gibt es einige Überraschungen, wer alles in den tiefen Kreisen mitsteckt.
Die Charaktere werden gut beleuchtet und ordentlich eingefügt. Man kann sich gut mit ihnen identifizieren.

Die Action ist absolut genial. Es kracht im Minutentakt, man kommt kaum zum durchatmen. Allein schon der Anfang lässt auf einen tollen Actionkracher hoffen. In einem Kugelhagel explodieren Autos, es gibt furiose Stunts. Ein toller Auftakt für einen tollen Film.
Aber auch im weiteren Verlauf wurde nicht gespart. Es gibt zahlreiche toll inszenierte Explosionen, Autocrashs und Ballereien. Bei den Fights zeigt Seagal dann sein Können. Er wirkt fit und kloppt mit alter Stärke seine Gegner in Grund und Boden. Hiermit löst sich Seagal von seinem alten "Öko-Image", die Actionszenen machen unglaublich Spaß. Lediglich das Finale ist etwas unspektakulär.
Auch die (Macho-)Sprüche die Seagal und Kollegen im Laufe loslassen, sind cool. Der Film bietet einige witzige Szenen, die den Zuschauer zum schmunzeln bringen und einen guten Kontrast zu der harten Action sind.

Neben Actionikone Seagal kann vorallem Rapper DMX überzeugen. Er hat Charisma und kommt erstaunlich glaubhaft rüber. DMX steuerte auch den tollen Soundtrack bei, indem er u.a. den alten Hit "Ain't no sunshine" neu aufmischte. Die Musik passt perfekt zum düsteren Klima und geht einem sofort ins Ohr. Aber auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Isaiah Washinton ("Hollywood Cops"), Bill Duke ("National Security"), Bruce McGill ("MacGyver") und Tom Arnold machen aus dem Film ein Starauflaufen. Regie führte Andrej Bartkowiak ("Romeo must die"), der den Film mit einem erstaunlich geringen Budget von 33 Millionen Dollar inszenierte. Trotzdem muss sich der Film hinter den BigBudget-Movies nicht verstecken, auch dank der tollen Optik.

Fazit:
Dichter und knallharter Cop-Thriller mit tollen Stars und aufwendiger Action. Die Spannung ist hoch und wird nur noch durch die handwerklich spitze gefilmten Actionszenen übertroffen. Der Film schildert den harten Cop-Alltag gut und ist auf eine harte Art unterhaltsam.
Für mich der beste Seagal-Actioner aller Zeiten !!


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