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Exit Wounds - Die Copjäger (2001)

Eine Kritik von Fly Taggart (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 15.11.2001, seitdem 1024 Mal gelesen


Stevie is back. And he rocks, ready to kick ass. So muss man sich seinen neuen Actionkracher vorstellen. Wie Isaiah Washington im Making Of sagt "Fast, furios, hard...", wird einem endlich wieder die harte und spektakuläre Action Seagals geboten.

Zur Story. Seagal spielt den Cop Orin Boyd. Boyd ist nicht gerade mit Disziplin und Selbstbeherrschung gesegnet, und so mißachtet er seine Vorgesetzten, als es darum geht, den Vizepräsidenten zu retten indem er einschreitet. Zwar ist er erfolgreich bei seinem Rettungsversuch, jedoch der Vizepräsident in allen Zeitungen blamiert. Zur Strafe wird Boyd aufs 15te Revier versetzt, wo es zugeht wie im Zoo. Bei einer nächtlichen Streife kommt er dem vermeintlichen Drogendealer Latrell (DMX) in den Weg. Schnell muss er jedoch feststellen, dass auch Polizisten in die Drogengeschäfte vewickelt sind, und das Latrell nicht der ist, der er zu sein scheint.

Die Story gibt nicht allzu viel her, liefert aber eine soldie Grundlage für diesen Cop-Streifen. Der Schwerpunkt liegt sowieso auf den Actionszenen. Trotzdem erkennt man in den ganzen Cops richtige Charaktere, die zwar einfach gestrickt sind, aber nicht in das 08/15 Schema fallen. Sogar Seagal schafft es endlich mal, ein bisschen zu schauspielern.

Aber wie gesagt, auf Action kommt es an. Und davon gibt es reichlich. Angefangen von einer fetzigen Schiesserei direkt am Anfang über Martial Arts Fights bis zu beidem in einem. Auffällig ist, dass Seagals Technik diesmal nicht so ultrarealistisch wie sonst ist. Auch werden weitaus weniger Knochen gebrochen als sonst. Dennoch bleiben seine Fights hart (ist nicht ohne Grund ab 18) und passen noch immer sehr gut zu ihm.
Aber auch die anderen Schauspieler können sich in dieser Hinsicht von ihrer besten Seite zeigen. Überraschend, wie viele gute Actiondarsteller dabei. Neben Seagal haben wir da noch Michael Jai White, der wieder ein paar wahnsinninge Moves und Sprungtechniken zeigt. Dann Bill Duke, der mit automatischer Shotgun für Ordnung sorgt. Auch DMX zeigt einige spitzenmäßige Techniken. Dann als letztes noch Isaiah Washington, der wirklich eine erstklassige Wahl für seine Rolle ist.
Anthony Anderson bekommt zwar keine Gelegenheit zum fighten, sorgt dafür für den Humor.

Fazit: Endlich können wir Seagal wieder bei dem Sehen, was er am besten kann: Ein Actionheld sein. Dass er dzu noch von so einer guten Actionbesetzung begleitet wird, macht den Film dann letzlich zum Nonplusultra. Die Macher von "Romeo must die" (Joel Silver und Andrzej Bartkowiak) liefern uns den besten Actionfilm des Jahres. Schade, dass ich den Film im Kino verpasst habe, das war bestimmt ein Ereignis. Die DVD Version ist ja schon ein Hammer.
10/10


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