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Exit Wounds - Die Copjäger (2001)

Eine Kritik von johnny-cage (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 11.02.2008, seitdem 567 Mal gelesen


Exit Wounds ist der 2. und beste Film von Andrzej Bartkowiaks "Hip Hop&Kung fu" Trilogie, die noch "Romeo must die" und "Born 2 die" beinhaltet. Der Hauptunterschied zu den anderen Filmen ist , dass Jet Li durch Steven Seagal ersetzt wurde und dass es mal ne halbwegs coole Story gibt.

Zur Story: Cop Orin Boyd (Seagal) wird nach einem Alleingang auf das härteste Polizeirevier Detroits versetzt. Als er bei einem Überfall auf die Asservatenkammer der Polizei ermittelt, trifft er auf den undurchsichtigen Geschäftsmann Latrell Walker (DMX), der mit korrupten Cops Geschäfte macht. Boyd ermittelt gegen Walker und gerät damit ins Fadenkreuz seiner Kollegen, die mit Walker einen Drogendeal durchziehen wollen, doch Walker verfolgt ganz andere Absichten.

Die Story, die sich im kurzen sehr nach 08/15 anhört ,ist eigentlich ziemlich spannend und wird flott erzählt, auch wenn leider sehr schnell klar ist wer die Bösen sind. Steven Seagal zeigt sich in seinem (vorerst) letzten Kinofilm nochmal von seiner besten Seite und verprügelt mal wieder jeden der im näher als 3 Meter kommt. Die Fights sind etwas härter als bei "Rmd" und "B2d" und ist die Choreographie ziemlich gut.
Wenn mal nicht gekloppt wird, wird halt geballert. Vor allem die Schießerei am Anfang ist ziemlich gut geworden und wenn man Seagal dabei zusieht wie er alleine ca. 15 Terroristen zusammenschießt, dann kommen wieder Erinnerungen an "Alarmstufe: Rot" auf.

Neben Steven Seagal, der in diesem Film so gut ist wie ein Seagal eben sein kann, läuft noch ein etwas unbeholfener DMX, in seiner ersten größeren Filmrolle, durchs Bild, der in "Born 2 die" eine bessere Figur macht.
Als Bad Guy darf man Michael Jai White bewundern, der auf jeden Fall ein ebenbürtiger Gegner für Seagal ist und einen sehr eindrucksvollen Endfight (Achtung Spoiler!) verliert.
Für einen Schuß Humor sorgen Anthony Anderson und Komiker Tom Arnold, die zwar etwas nerven, aber auch für den ein oder anderen Lacher sorgen.

Hip Hop-Mucke vom feinsten wummert aus den Lautsprechern, dass meiste von DMX selbst und vor allem der Song "No sunshine", ist echt gut.

Alles in allem ein sehr guter Thriller mit guten Kampfeinlagen. Wer Seagal in seiner letzten "guten" Rolle erleben will, sollte hier mal auf jeden Fall reinschauhen.


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