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Mad Max (1979)

Eine Kritik von Blade Runner (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 21.10.2001, seitdem 3120 Mal gelesen


Der wohlbekannteste Film Australiens und B-Actioner der Extraklasse.

Story:
Max ist Polizist in einer Zukunft Australiens. Recht und Ordnung wird kann von der Polizei kaum noch auferhalten werden. Als Max einen Freund und Kollegen verliert, der von einer Rockerbande getötet wird beschliesst er auszusteigen. Er kündigt seinen Job und verreist mit seiner Familie. Doch sie fahren der Rockerbande über den Weg, die Maxs Frau verstümmeln und sein Kind umbringen. Darauf rastet Max aus und startet mit einem getunten Superwagen einen Rachefeldzug. Er ruht nicht, bis er auch den letzten von ihnen getötet hat.....
Der Plot ist recht simpel gestrickt und zog jede Menge Plagiate und zwei Fortsetzungen nach sich. Positiv ist die für B-Filme typische Direktheit des Films. Es wird nicht lange auf Charakterbildung eingegangen, sondern die Action und der klare „Gute gegen Böse“ Kampf.

Musik:
Eine wirklich starke und auffällige Musikuntermalung die es in sich hat. Da wären zum einen die banalen Trommeln, die die Barbarei symbolisieren und vor allem die Geigen- und Trompetenmusik, die Mad Max glorifizieren und die Rennen auf den Highways lautstark untermalen.

Atmosphäre:
Der Anfang ist rasant und klasse. Vor allem die Einführung, erst einzelne Details von Max zu zeigen ist toll gelungen. Explizit wird die böse und düstere Welt der Endzeitwelt gezeigt, in den fast nur noch Barbaren existieren. Die Actionszenen sind für das Budget auf Grund der geschickten Schnitte gut. Man er kennt sofort wer gut und wer böse ist, wobei man auf Grund der Durchgedrehtheit der Rocker Max liebgewinnt. Vor allem die Rennszenen aus Cockpitsicht, sind für die Zeit revolutionär. Wirklich mitreißend wenn Max mit seinem wagen durch das Outback rast. Auf die familiäre Situation und Emotionen wird nur dezent eingegangen, so dass dem ungestörten Endzeitactionfeeling nichts im Wege steht.

Schauspieler:
Der Träger des Films ist ganz allein Mel Gibson, der mit diesem Film zum Megastar wurde. Nicht auszudenken dass man ohne diesen Film nie die Lethal Weapon Reihe oder Braveheart gesehen hätte. Der noch recht junge Gibson spielt überzeugend und mit einfacher Coolness ( die Sonnenbrille ist einfach geil) den smarten Cop, der als einer der wenigen noch Prinzipien hat und für das gute kämpft. Überzeugend emotionell spielt er nach dem Tod seiner Familie den gebrochenen Helden, den er auch gut in den beiden Fortsetzungen verkörperte. Ein Held in einer zerstörten Welt der zum Einzelgänger wird.......

Fazit:
Revolutionärer B-Actioner der inzwischen zwar etwas antiquiert wirkt, aber für Nostalgiker und Fans von Klassikern immer noch ein Augenschmaus ist.


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