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Mad Max (1979)

Eine Kritik von JasonMichealFreddy (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 29.09.2005, seitdem 370 Mal gelesen


Mel Gibson sorgt als wütender Polizist für Recht und Ordnung.

Story:
Australien in einer nicht allzu fernen Zukunft - die Ordnung ist kaum noch vorhanden, die Polizei liefert sich Straßenrennen mit Abtrünnigen und Motorradbanden. Einer der Cops, der noch für das Recht kämpf, ist Max (Mel Gibson). Doch gegen die Gang "Glory Riders" um den Anführer "Toecutter" hat auch er nur wenig Chancen. Die Gang zieht randalierend durchs Lands, vergewaltigt Frauen und mordet wahllos. Als sie Max's Frau Jessie halp tot prügeln und sein Kind töten, rastet er aus. Er wird zu "Mad Max" und bekämpft die Gang bis auf's Blut...

Um den Film ganz kurz zu Beschreiben, könnte man Folgendes sagen: Fängt sehr stark an, baut dann auch genauso stark ab und hört zumindest ziemlich gut wieder auf. Nach der eröffnenden Verfolgungsjagd, die für ein Gangmitglied (der "Knight Rider"...) tödlich ausgeht. Dann dauert's fast eine Stunde, bis das Tempo wieder angezogen wird. Zwischendurch wird ewig lange auf den verschiedenen - im Übrigen völlig uninteressanten - Charakteren rumgeritten, ohne dass die Handlung entscheidend vorangetrieben werden würde.

Das ist sehr schade, denn hätte man den gesamten Film so wie das Ende bzw. den Schluss gestaltet, wäre er mehr als sehenswert geworden. So bleibt aber nur ein durchschnittlicher, nicht mal sonderlich harter Actionfilm mit reichlich Dramatik (wozu eigentlich eine FSK 18-Freigabe?), der viel zu viele Längen aufweist und daher nur bedingt unterhaltsam ist.

Die Schauspieler sind bis auf Mel Gibson auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Mel (damals gerade 23) spielt seinen Charakter sehr glaubwürdig und vermittelt etwas Tiefgang. Alle anderen Figuren sind nicht mehr als nettes Beiwerk und bieten keinerlei Identifikationsmöglichkeiten. Ein weiteres Manko (zumindest in der deutschen Fassung) ist die Synchro, die mehr als mäßig ausgefallen ist. Gibson hat noch nicht seine gewohnte Stimme (die klingt zwar ähnlich, aber nicht so cool) und Über den Rest wirft man lieber den berühmten Mantel des Schweigens, da die Stimmen größtenteils nicht nur unpassend rüberkommen, sondern auch die Übersetzung ganz einfach mangelhaft bis extrem nervig wirkt.

Fazit: Als Kultfilm geht "Mad Max" garantiert nicht durch, auch wenn er für Mel Gibson den Kick Richtung Starruhm brachte. Zu unausgegoren, zu langatmig und auch nicht brutal genug, um durchgängig zu unterhalten. Schade drum...

6 von 10 Punkten (deutsche Fassung)
7 von 10 Punkten (Original)


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