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Mad Max (1979)
Eine Kritik von marcello (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 17.04.2002, seitdem 619 Mal gelesen
Der Film spielt in einer nicht allzufernen Zukunft, in einer von Auto-Rowdies und Motorrad-Nomaden terrorisierten, kaputten Welt voller Untergangsstimmung. Die Polizisten, welche in ihren aufgeladenen V8 über die Highways donnern und Typen wie den durchgeknallten Nightrider jagen, sind in ihren abgewetzten Lederkombis kaum von den Bösen zu unterscheiden. In dieser brutalen Welt ist der junge Polizist Max Rockatansky ("Mad Max") eigentlich der einzige der nicht "mad" ist. Er hat eine nette Frau, ein Kind und ein hübsches kleines Haus. Nachdem Max bei einer wilden Verfolgungsjagd den Nightrider in den Tod gejagt hat, rächen sich dessen Freunde, eine Motorradgang unter der Führung des psychopathischen Toecutter, sie überfahren seine Frau und sein Kind. Max quittiert den Dienst und holt zum blutigen Vergeltungsschlag aus, im Alleingang erledigt er die ganze Gang.
Dem Australier George Miller ist mit seinem Erstling ein zeitloser Klassiker des Action-Films gelungen. Halsbrecherische Stuntszenen und eine schonungslos hautnahe Kamera sorgen für harten Realismus, fast glaubt man, den verbrannten Gummi der Reifen auf dem Asphalt zu riechen. Auch heutzutage kann der Film noch locker mithalten und bietet viel mehr als mancher "Super-Actionfilm" neueren Datums.
"Mad Max" ist nicht nur der Karrierestart von Superstar Mel Gibson, nein er ist inzwischen auch ein Kult-Klassiker des Action-Kinos, ganz ohne Zweifel.
 | "Surprise me!" BETA |
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