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Mad Max II - Der Vollstrecker (1981)

Eine Kritik von Blade Runner (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 22.10.2001, seitdem 3479 Mal gelesen


Mad Max is back. Mit besseren Actioneinlagen und “böseren Bösen” wohl der beste Teil der Serie....

Story:
Die Erde wurde von einem globalen Krieg zerstört, in dem alle Energiereserven aufgebraucht und zerstört wurden. Max streift mit seinem Hund durch das Ödland und trifft dabei auf friedliche Siedler, die das letzte Öl filtern. Sie werden dabei von Banditen terrorisiert, die das letzte Öl wollen. Max schliesst mit den Siedlern einen Pakt. Da sie das Ödland verlassen wollen, besorgt Max ihnen einen Truck, um das Öl aus der Wüste zu schaffen. Dafür will er soviel Benzin, wie er tragen kann. Doch als er den Truck besorgt hat und mit seinem Benzin flüchtet, wird er von den Banditen bedrängt und schwer verletzt. Ein Erfinder mit einer Flugmaschine bringt Max ins Lager zurück. Nun hilft er den Pilgern aus der Wüste und den Banditen zu entkommen.
Eine gelungene Fortsetzung, die dass Original sogar noch übertrifft. Die Einführung ist gut gelungen, man befindest sich jetzt in einer total zerstörten Welt. Wieder wird wie im ersten Teil Gut und Böse klar charakterisiert, alles läuft auf eine Konfrontation der beiden Seiten aus. Pluspunkte sammelt der Film mit dem neuen Humor durch den Erfinder und bessere Locations und Stunts. Das Budget war eben höher.

Musik:
Die orchestrale Untermalung ist wie im 1. Teil wieder exzellent, man wird von primitiven Trommeln, Trompeten und harten Geigenklängen nur so zugedröhnt, dass einem das Trommelfell wackelt. Die Musik klärt ganz genau was und wer gut bzw böse ist.

Atmosphäre:
Wieder wird in dem Film deutlich, dass die Welt böse ist und nur wenig gutes besitzt. Niemand außer Max überlebt die finale Verfolgungsjagd. Die pessimistische Stimmung erreicht dort ihren Höhepunkt. Die Stunts und Kameraführungen sind um Vergleich zum ersten Teil um einiges professioneller und besser und prägen den Film nun noch stärker. Man merkt dem Film das höhere Budget an. Das Aussehen der Banditen ist um einiges befremdlicher und Böser als im ersten Teil. Während die Banditen im ersten Teil noch menschlich waren, hat man nun wirkliche Psychopathen vor sich. Aufgelockert wird der harte Endzeitfilm durch die Einführung eines neuen Charakters, dem „Flieger“, der eine gewisse Komik in sich birgt.

Schauspieler:
Wieder ist Mel Gibson der Mad Max, im Vergleich zum Vorgänger macht Gibson in diesem Teil mit Max eine Charakterwandlung durch. Max wird zum Einzelgänger und Egoisten, der nur noch für sich selbst da ist. Darstellerisch eine überzeugende Leistung und Steigerung gegenüber dem 1. Teil, wo er noch ein wenig „ungelenk“ wirkte. Spätestens nach dem Film jedoch sollte Mel Gibson sich einen Namen unter den Schauspielern gemacht haben. Das Tor nach Hollywood öffnete sich......

Fazit:
Bester Film der Mad Max Reihe, mit Klasseaction, starker Musik und einem „echten“ Helden.


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