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Walking Tall - Auf eigene Faust (2004)

Eine Kritik von EdgeCrusher (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 21.11.2004, seitdem 262 Mal gelesen


Dwayne "The Rock" Johnsons neuer Film ist ein Remake von "Der Große Aus dem Dunkeln". Da ich die alte Version der Geschichte nicht kenne, kann ich leider nicht sagen, welche von beiden besser ist. "Walking Tall" ist auf jeden Fall ein solider Actioner ohne irgendwelchen Anspruch auf Tiefgang und Logik.

Die Story ist schnell erzählt. Chris Vaughn kehrt nach seinem Dienst in der Army an seinen Heimatort zurück. Dort muss er feststellen, dass in dem einst verschlafenen Kaff Drogen und Glücksspiel heute an der Tagesordnung sind. Sein früherer Rivale Hamilton hat das alte Sägewerk schliessen lassen und in der Stadt ein Casino eröffnet, das unter anderem als Verkaufsort für Drogen dient. Nachdem Vaughn von dessen Leuten fast getötet wurde, lässt er sich zum neuen Sheriff wählen und beginnt mit Hamiltons Leuten aufzuräumen.
The Rocks Rachefeldzug entpuppt sich als ziemlich kurzweiliger Actionfilm der alten Schule. Es wurde auf unrealistische Drahtseiltricks eigentlich komplett verzichtet und die Fights ziemlich bodenständig inszeniert. Man fühlt sich sofort an die alten Schwarzenegger-Zeiten erinnert. Allerdings hätte der Schlusskampf etwas spektakulärer und länger sein dürfen. Als Sidekick wurde The Rock mit Johnny Knoxville (aus "Jackass") ein ebenso sympathischer wir witziger Partner zur Seite gestellt, von dem man allerdings gern etwas mehr gesehen hätte. Leider hat der Film aber einen entscheidenden Knackpunkt: er ist zu kurz! Nach knapp 80 Minuten ist das ganze Spektakel nämlich schon vorbei. Gerade als man den Eindruck hat, The Rock würde nun richtig in Fahrt kommen, steht auch schon der Schlussfight vor der Tür. Dabei hätte man ihn gern noch etwas länger dabei zugesehen, wie er ein paar Leute mit seinem Hölzprügel vermöbelt. Schade...

"Walking Tall" ist ein kurzweiliger Actioner der alten Schule, bei dem weniger die Logik sonder mehr die Fights im Vordergrund stehen. Über die Tatsache, dass er viel zu kurz ausgefallen ist, kann leider auch sein sympathischer Hauptdarsteller nicht ganz hinwegtrösten. Da wäre mehr drin gewesen.


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