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Ansicht eines Reviews
Mann unter Feuer (2004)
Eine Kritik von Caligula_Bloodgod (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 13.02.2005, seitdem 371 Mal gelesen
Eine Bombe, die nicht gezündet hat, ist wohl die passendeste Beschreibung für Man on Fire. In diesem zähen 2 1/2-stündigen Film ist der Spannungsbogen derart
lahm, dass man schon wachgerüttelt werden muss, wenn
etwas "spannendes" geschieht. Die Story ist gut, doch für die Dauer der Handlung passiert entscheidend zu wenig.
Ein überflüssig eingesetztes Element ist diese Videoclipästhetik, die mich maßlos nervte bei den Actionssequenzen und Shootouts. Der Film könnte angesichts des Hintergrunds etwas brutaler ablaufen, was
den Rachefeldzug anbetrifft. Ein Logikfehler in der Handlung, der mir auf den Keks ging, war, dass der Leibwächter beim zweiten Mal immer noch keine kugelsichere Weste trug und ihn somit das Dilemma zum zweiten Male ereilte und er zum Schluß einen unspektakulären Abgang machte.
Alle Fans der guten alten Actionkracher, wie "True Romance" und "Last Boy Scout", werden hoffnungslos enttäuscht werden. Ich bin es auch, da ich mich auf diesen
Streifen gefreut habe, deshalb nur 5/10 Punkten.
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