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Shaun of the Dead (2004)

Eine Kritik von cheministry (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 31.12.2004, seitdem 500 Mal gelesen


"Eine romantische Komödie. Mit Zombies." Stimmt.
Obwohl, die Romantik wird nicht allzu gross geschrieben. Dafür gibt's Zombies. Und einen Haufen schwarzen Humor.

Shaun ist ein ziemlicher Loser. Sein Job ist öde, von seinen Mitarbeitern wird er nicht respektiert, er lebt in einem dreckigen Loch und gerade hat ihm seine Freundin Liz den Laufpass gegeben. Grund genug, um sich im Stammpub "Winchester" mit seinem Kumpel Ed volllaufen zu lassen.
Währenddessen bricht eine Seuche aus, die Menschen in Zombies verwandelt bzw. Tote wieder zum Leben erweckt. Bis Shaun das merkt, vergeht aber noch etwas Zeit. Es ist einfach zum brüllen, wie er erstmal überhaupt nicht schnallt, dass nur noch Zombies rumlaufen. Nach kurzer Zeit erwacht in ihm dann doch der Killerinstnkt. Mit dem Plan, seine Eltern (zumindest seine Mom) und seine Ex retten
zu wollen, ziehen er und Ed los.

Überaus positiv an dem Film, dass er recht vielseitig ist. Schöne blutige Splatterszenen (aber nicht zu exzessiv) und einen wunderbaren britischen Humor. Der Film ist nicht wirklich ernst zu nehmen. Die Darsteller, vor allem Simon Pegg als Shaun und Nick Frost als Ed, tragen durch ihr Verhalten, ihre Unfähigkeit oder einfach nur ihr blödes Gesicht dazu bei, dass es einige wirkliche Brüller in dem Streifen gibt. Dabei ist er auch grösstenteils temporeich und voller irrer Ideen. Wer sich im Zombiefilmgenre auskennt wird sich wohl kaum noch einkriegen.
Der Soundtrack ist auch passend bis witzig. Es rockt. Bei den Zombies hat man sich an den alten Machwerken orientiert; sie schlurfen langsam vor sich her. Die Effekte sind für das geringe Budget wirklich ordentlich. Überhaupt hat der Film einen liebenswerten Trashcharakter. Störend ist das allerdings nie.

Fazit:
Übelst witzig und unterhaltsam. Wohl der ungewöhnlichste Film, den das Zombiegenre hervorgebracht hat. Mit viel Hingabe parodiert man die Klassiker ohne bestimmte Szenen aus ihnen zu verwenden. Ein angenehm heftiger Splatterfaktor und der überall lauernde schwarze Humor machen den Film jedenfalls zum Pflichtprogramm für Fans von Zombiefilmen.


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