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Kosmokiller - Sie fressen alles (1983)

Eine Kritik von floair (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 10.05.2006, seitdem 405 Mal gelesen


Ein weiterer Alienschocker aus den 80 Jahren, trotz des verdammt gringen Budgets und dank der kurzen Laufzeit von 78 Minuten ein kleines Splattervergnügen.

Inhalt:
Ein Meteor oder Raumschiff landet auf der Erde, daraus kommt eine sporenartige Spezies, die gleich mal zwei Camper verspeist um zu wachsen. Danach versteckt sich das Monster in einem Haus im Keller und dezimiert die Familie. Die Sporen vermehren sich immer weiter und greifen auch andere Bürger an.

Das ist die billige Story, aus der immerhin einiges herausgeholt wurde. Wo die Viecher herkommen, dass erfährt man natürlich nicht, aber das sie hungrig sind, dass bekommen wir zu sehen. Gleich in den ersten drei Minuten werden gleich 2 junge Camper verzehrt und ein Eheparr folgt ein paar Minuten später. Danach kehrt erst mal ein bisschen Ruhe ein um die Figuren etwas kennenzulernen und leider ist dadurch der Mittelteil etwas zäh geworden, ist aber noch zu verkraften, denn danach geht es wieder heftig zur Sache und einer nach dem anderen fällt den Monstern zum Opfer. Dabei bekommt man recht heftige Gorszenen zu Gesicht, die manchmal richtig professionell, aber manchmal auch stümperhaft in Szene gesetzt sind. Aber hauptsache recht blutig und da kann man dem B - Streifen wirklich keinen Vorwurf machen. Vor allem der Überfall auf die Vegetarierparty ist witzig gemacht und ein paar skurile Einfälle hält der Film auch parat.

Leider sehen die Monster oder Aliens etwas billig aus, irgendwie wie übergroße Handpuppen, da merkt man das eingeschränkte Budget ganz besonders.

Darsteller sind mittelmäßig bis grottig, aber mehr kann man bei dem Budget auch nicht erwarten, die deutsche Synchro ist ab und zu etwas nervig und leider ist auch die Bildqualität der deutschen DVD auf mittlerem VHS Niveau.
Dafür ist die Musikuntermalung recht gut gelungen, die sogar als noch etwas Spannung herausholen kann, dazu noch die schmatzenden Geräusche der Monster und fertig ist der Trashfilm.

Fazit:
Nettes B - Filmchen mit billiger Story, mittelmäßigen Schauspielern, ein paar blutigen Goreffekten und hübschen Ideen. Ist gut ansehbar, manchmal auch unfreiwillig komisch.


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