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Kosmokiller - Sie fressen alles (1983)

Eine Kritik von McHolsten (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 08.03.2004, seitdem 996 Mal gelesen


"Kosmokiller" ist ein kuzweiliger SF-Splatter, der trotz seines geringen Budgets vor allem die Splatterfraktion mehr als zufrieden stellen kann.

Irgendwo in einem ländlichen Waldstrich geht zwei Campern ein Licht auf - am Himmel. Ein Meteroit bringt eine ausserirdische Spezies auf die Erde - die Kosmokiller. Fleischfressende Wesen, deren riesige Mäuler mit rasiermesserscharfen Zähnen nur darauf aus sind knusprige Erdenbewohner zu verspeisen. Was sind diese auch so dumm immer gleich loszuschreien. Denn gerade Geräusche machen die Monster auf sich aufmerksam. Wie gut das Horrorfreaks nichts so leicht schrecken kann...denn der zehnjährige Charles erschrickt lieber seine Mitmenschen, als das diese ihm Angst einjagen. Zusammen mit seinem Bruder geht er nach der Reihenfolge analysieren, sezieren und dezimieren der Invasoren vor. Diese jedoch beschränken sich auf das dezimieren und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

Trotz, oder gerade wegen seiner kurzen Spielzeit (nichtmal 80 Minuten) weiss der Film zu gefallen. Zwar gibt es eine mehr als dürftige Handlung, die aber dennoch ausreicht um die Invasionsstory zur Genüge zu erzählen.

Highlight sind zweifelsfrei die Splattereffekte, die für eine Amateurproduktion erstaunlich hart und professionell sind. Zwar sind diese relativ spärlich über den Film verstreut - die meisten kommen in der zweiten Hälfte zum Tragen, doch gerade wegen der kurzen Spielzeit fällt dies nicht so auf. Da der Großteil des Budgets für diese und die Monstermasken draufging, sind durchaus adäquate Ergebnisse vorzuweisen - weitaus besser als der Film sie "verdient" hat und teilweise besser als in einer "großen" Produktion. Aber auch die Monster haben ihren eigenen Charme. Zwar sehen diese trashig aus, sind aber jedoch gut animiert und realisiert.

Die Darsteller geben ihr bestes und können für Amateure durchaus überzeugen. So gibt es kein Overacting, jeder Darsteller ist bemüht seinen Charaktär glaubhaft rüberzubringen. Klar das hier keine Charaktäre tiefgezeichnet werden, aber das will der Film auch nicht - sondern unterhalten. Und das schafft er.

Denn neben den F/X zeichnet sich dieser durch die gute Regie aus. Interessante Ideen, witzige Einfälle (ohen dabei albern oder dumm zu wirken) und gute Schnitttechnik machen "Kosmokiller" zu einem überdurchschnittlichen Amateurfilm. Schade das dies das bislang einzige Projekt des Regiesseurs gewesen ist.


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