Eine Kritik von Tony Almeida (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 23.08.2006, seitdem 680 Mal gelesen
Kurzinhalt:
Lawrence Fishburne und Sam Neill stehen in diesen,aufreibenden, düsteren Science-Fiction-Film einer starken Besetzung vor. Sie spielen die von Zweifeln geplagten Anführer einer Rettungsmission (Fishburne als Leiter der Rettungsmission und Neil als Konstrukteur des Antriebes der Event Horizon), die herausfinden sollen, was zur Hölle (im wahrsten Sinne des Wortes) mit der Besatzung eines seit längerem verschwundenen Forschungsraumschiffs geschehen ist.
Kritik:
Mit Event Horizon legte Paul Anderson seinen bis heute wohl besten Film ab.
Auch wenn er sicherlich nicht perfekt ist und einige Logiklöcher besitzt so ist er doch sehr spannend (1.Hälfte des Filmes) und actionreich (2.Hälfte) inszeniert.
Gerade der Anfang wo die Crew das Schiff findet und an Bord geht ist dermaßen atmosphärisch das Paralelen zu Aliens nicht
zu übersehen sind (Lange futuristische Gänge...) nur das halt keine Aliens auftauchen.
Hier geht es mehr um die Frage was ist mit der Crew passiert und wo das Schiff gewesen ist. Da mit dem Antrieb des Schiffes der Raum "gefaltet" werden kann und man so unvorstellbare Weiten zurücklegt,
laut Logbuch des Schiffes wohl direkt in der Hölle (nette kurze Goreszene..).Schade ist eigentlich das man keine richtige Antwort erhält und der Film mehr zum Horrorfilm abgleitet.
Der Wandel des Doktor Weir (Sam Neil) ist wohl die einzige größere Schwachstelle des Streifens. Die Gründe warum er plötzlich übermenschlich böse ist bleiben weitesgehend offen.
Trotz der (verschmerzbaren) Mängel kann ich jeden Science-Fiction-Fan, Event Horizon nur ans Herz legen.
Kein Meisterwerk aber extrem unterhaltsam.
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