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Blutgericht in Texas (1974)
Eine Kritik von DM (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 06.10.2002, seitdem 560 Mal gelesen
Inzwischen weltweit zu Kultstatus gekommenes Terrormovie, dass seine immense Schockwirkung jedoch nicht, wie es der Titel suggeriert, aus den spärlichen Gore-Einlagen, sondern vielmehr seiner bis dato unerreicht düster-beklemmenden, in ihrer Morbidität schon fast krankhaften Atmossphäre und den beängstigenden Psycho-Charakteren bezieht. Da können andere Regisseure das Blut meterhoch in den Straßen fließen lassen und trotzdem nicht annähernd die Schock-Qualität von Tope Hooper (der sein wahres Talent später allerdings höchstens noch mit "Poltergeist" unter Beweis stellte) erreichen; TCM ist halt´n Film, der wirklich noch puren, unverfälschten, schweisstreibenden und den Zuschauer zuweilen sich an den Lehnen seines Sesseln festkrallen lassenden HORROR und nicht wie zumeist (ob gewollt oder ungewollt) eher Heiterkeit verbreitet. Die sagen wir mal recht kostengünstige Produktion fällt da zu keinem Zeitpunkt ins Gewicht.
Fazit: Ein unumgängliches Genre-Highlight, dass auch nach fast 30 Jahren noch Alpträume verursacht.
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