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Blutgericht in Texas (1974)
Eine Kritik von cecil b (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 29.01.2012, seitdem 133 Mal gelesen
Über diesen Film wurde schon viel gesagt. Viele sind entäuscht wenn sie dann einen Film mit reißerischen Titel sehen, der kein Kettensägenmassakker zeigt. Kenn ich schon, ist langweilig, der ist ja garnicht so heftig. Dass liegt wohl daran, dass 30 % aller Horrorfilme von TCM Inspiriert wurden(The Devils Rejects) oder diese ihn kopiert haben (Wrong Turn). Der Terror funktioniert heute meist nur durch Splatter, da werden viele bestimmte Erwartungen an TCM haben. Die Mutter des Terrors !
Der Film wird nicht umsonst im Museum of Modern Art präsentiert ! Â
Meine Kritik : Schon die erste Szene ist so ungewöhnlich und so kunstvoll wie ich es oft vermisse. Der Vorspann wirkt wie eine Inspiration für Apokalypse Nows Ende. Die Teenager sind hier noch keine bekifften Chauvimachos und Schlampen, sondern ganz normale junge Menschen. Die erste Begegnung mit dem Grauen ist so pur und ungewöhnlich, das es echt und trotzdem kunstvoll wirkt. Ebenso die Farben und die Beleuchtung: Ungewöhnlich dass alles trostlos, tot und trotzdem malerisch, warm gefärbt wirkt. Als dann der Terror beginnt, ist dieser so kompromisslos, so direkt wie nie zuvor. Die wahnwitzige Situation, die Geburt des Terrorfilms, ist legendär.
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