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Day After Tomorrow, The (2004)

Eine Kritik von Flipper (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 02.06.2004, seitdem 378 Mal gelesen


Und wieder ging die Welt unter! The Day after tomorrow! Das ist also der neuste Streifen vom "Ich-mache-immer-alles-kaputt" Regisseur Roland Emmerich. Und wie immer lässt Emmerich es ordentlich und sinnfrei krachen.

Der Film beginnt mit der Einführung aller Charaktere und kommt schon nach wenigen Minuten zur Sachen. Und so kommt es das die Welt schon nach 60 Minuten mal wieder am Ende ist. Danach folgt der Überlebenskampf einzelner Trüppchen. Zum einen ist da der Klimaforscher (Dennis Quaid), der seinen Sohn im überfluteten New York sucht, dann ist da natürlich der Sohn, der in der Stadtbücherei von New York mit anderen Überlebenden festsitzt und zu Schluss ist da auch noch die Frau des Klimaforschers, die tapfer bei einem Jungen im Krankenhaus bleibt.

Leider ist die Story mal wieder recht flach ausgefallen, obwohl ich hier
und da gelesen habe das diese besser sei als in der sonstigen Emmerich-Filmen. In diesem Punkt hat mich der Film etwas enttäuscht, aber ich hatte auch nicht zuviel erwartet. Es hätte allerdings gereicht, wenn man einfach die Geschichte von Vater und Sohn erzählt hätte und die Storyline mit der Mutter weggenommen hätte. Diese fand ich irgendwie überflüssig.

Was mir auch nicht so gut gefallen hat, war der Zeitfaktor in diesem Film. So findet die ganze Klimakatastrophe innerhalb von einigen Tagen statt. Hier hätte man eventuell auch auf der realistischen Seite bleiben können.

Was wirklich sehr beeindruckend war, das waren die Effekte. Die Tornadoszenen und die Sturmflut die über New York hereinbricht sind wirklich gewaltig. Das Kino bebte in diesen Szenen! Allerdings wären einige Szenen etwas gewaltiger ausgefallen, wenn man diese nicht schon in dem Trailer und in 30 Fernsehsendungen gesehen hätte. Trotzdem waren diese Bilder auf der großen Leinwand wirklich bombastisch.

The Day after tomorrow ist ein guter Film, allerdings geht die Botschaft des Filmes gegen Ende etwas verloren. Die ersten 60 Minuten haben eine durchaus beklemmende Atmosphäre, wogegen die letzten 60 Minuten teilweise etwas zu positiv sind (für einen Katastrophenfilm, der uns warnen soll). Ich hätte ein etwas düsteres Ende besser gefunden. Allerdings würde das wahrscheinlich nicht den Geschmack der meisten Kinogänger treffen.
Wie schon gesagt ist TDAT ein guter Film, mit einer einfach Handlung und vielen Effekten. Also mal wieder ein typischer Roland Emmerich Film.

7 von 10 Punkten


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