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In 80 Tagen um die Welt (2004)

Eine Kritik von Sidekick (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 25.12.2004, seitdem 527 Mal gelesen


Ich war jetzt kürzlich Around the World in 80 Days im Kino und ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert.
Das ist bis jetzt wirklich Jackies bester amerikanischer Film.
Der Film haltet sich jetzt nicht wirklich an die Vorlage des Jules Verne Klassikers, da Jackie hier einen Dieb spielt und gar kein Franzose ist. Ob man das jetzt als positiv oder negativ sieht ist jedem selbst überlassen. Mich hat es eigentlich nicht gestört.
Das besondere bei diesem Film sind wirklich die tollen Kulissen durch die der Film führt. Da hätten wir London, Paris, den Orient Express, China , Indien, San Francisco und noch viele andere Länder auch. Es geht also wirklich ziemlich exotisch zu.
Ein besonderer Trumpf sind auch die unzähligen Cameos in dem Film. Da hätten wir den guten alten Arnold Schwarzenegger, Owen und Luke Wilson, Macy Grey, Rob Schneider, John Clesse, Kathy Bath, Sammo Hung und noch viele andere mehr.
Überhaupt geht es im Film ziemlich witzig und temporeich zu. Das liegt zum einem an Jackies Actioneinlagen die diesmal wirklich sehr gut geworden sind und zum anderen dadurch, dass pro Epoche nicht wirklich lange ausgeruht wird. Das ganze wirkt dann eher wie eine kleine Hetzjagd um die ganze Welt, was in diesem Film nicht schlecht ist, da dadurch keine Längen entstehen.
Kommen wir nun zur Action. Wir alle wissen Jackie wird nicht jünger. Dementsprechend erreichen seine Kämpfe auch nicht mehr die Rasanz seiner älteren Filme. Dieses Manko macht gleicht er aber wieder durch die geniale Kampfchoreographie aus. Überhaupt bewegen sich die Kampfszenen im Vergleich zu seinem Hollywood Filmen wieder einmal auf gutem Niveau. Ehrlich was dieser Mann mit seinem immerhin 50 Jahren noch so alles aufführt ist wirklich unglaublich.
Kommen wir nun zu den Hauptdarstellern. Jackie Chan, Steve Coogan und Cecile de France harmonieren wirklich prächtig in dem Film. Steve Coogan hat leider nicht soviel Freiraum wie z.B Owen Wilson oder Chris Tucker, da er den Wissenschaftler halt ein bisschen ernst rüberbringen muss. Doch trotzdem kann er als Partner ohne Probleme mit Owen Wilson und co mithalten. Positiv überrascht wurde ich auch mit Cecile de France. Bisher waren Frauen in Jackies Filmen eigentlich nur Hilflos und konnten den Zuschauer nur nerven. ( zumindest mich) Nicht so in diesem Film. Sie ist nicht nur optisch nett anzusehen.
Sie wirkt einfach normal und nicht übertrieben. Oft gab es ja die Kritik, dass Jackie immer viel jüngere Frauen um sich hat. Doch dies stört auch nicht, da diese ja auf Steve Coogan ein Auge geworfen hat.

Alles in allem bietet In 80 Tagen um die Welt Unterhaltung pur für jung und alt. Wer sich alos einfach nur amüsieren will ohne dabei mit Tiefgang alla Titanic überschwemmt zu werden wird sich mit Sicherheit extrem gut unterhalten.


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