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In 80 Tagen um die Welt (2004)

Eine Kritik von Cangiz (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 04.08.2005, seitdem 1576 Mal gelesen


Ach ja, was waren das für Zeiten. Der erste Jackie- Chan, Film den ich sah war "The Armour of God", im Jahre 1988. Seither war er mein grösster Held. Der erste chinesische Hero, der auch ausserhalb des Kung- Fu- Genres (BRUCE LEE!!!) überzeugte. Gestern lieh ich mir seinen neusten Streich auf dem deutschen DVD- Markt aus: "In 80 Tagen um die Welt. Doch ich bekam das zu sehen, was ich bestens aus "Das Medallion" und "Shanghai Knights" kannte. Nun gut, für kleinere Gemüter unter 12 Jahren scheint das eine besondere Unterhaltung zu sein, aber für mich? Seufzs, seufz. Vorbei sind die Zeiten, als Jackie mit seinen "Brüdern" Sammo Hung und Yuen Biao Abenteuer bestehen musste. Vorbei sind die Zeiten, wo noch Jackie von der typischen Hongkong- Komik gebraucht machte und mit den Lucky- Stars durch die Felde zieht. Und vorbei sind die Zeiten, wenn Jackie für seine Filme Kopf und Kragen riskiert und ihm eine Us- Auswertung Schnuppe ist. Mit "Rumble in the Bronx" hat sich das grundlegend verändert. Danach dreht er "Rush Hour" und "Shanghai Noon", die zwar unterhalten wissen, aber an den unverwechselbaren Kult der alten Filme nie heran kommen werden.

"In 80 Tagen um die Welt" ist eigentlich ein passabler Unterhaltungsfilm, der die ganze Familie auf Trab hält, und bei der einen oder anderen Szenen für Schmunzler sorgt. Aber ist das auch alles, was uns Jackie Chan zu bieten hat? Lieber übersehe ich dieses Werk und habe mehr Spass bei der Lo- Wei-Ära aus den siebziger Jahren. Jackie Chan's Karriere ist eigentlich im Arsch und wir erfreuen uns mit der einen oder anderen DVD- Wiederverwertung seiner HK- Tage. Vielleicht mag ich mich wie ein Spielverderber anhören, doch dieser Mann hat es sich bei seinen alten, treuen Fans förmlich ausgeschissen.
Klingt zwar jetzt primitiv, aber es wäre für Chan Kong Sang (mit bürgerlichen Namen) besser ausgegangen, wenn er von einem Schüler den Mentor wieder geben würde oder in modernen Herioc- Bloodsehd- Verhikeln eine andere grösse Rolle spielen könnte. Da nehme ich mir lieber den siebzige Jahre Helden Cüneyt Arkin (Steve, oder George Arkin??!??) als Figur, wenigstens, ist er seiner Rolle treu (auch wenn das hohl rüber kommt) und macht das, was man aus ihm als Action- Helden ertwarten mag.

Jackie Chan war mein Held, aber mit kinderfreundlichen Werken wie diesen kriegt er keine besonderen grosse Punke von mir. Ich einige mich auf 6 Punkte.,aus und fertig!!!


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