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Saw (2004)
Eine Kritik von Soddork (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 28.02.2010, seitdem 293 Mal gelesen
Bezug auf den Director´s Cut von KinoweltÂ
Ich kann mich noch an den Aufreißer der Werbeplakate erinnern, auf denen es hieß: „Nach Sieben kommt nicht Acht, sondern Saw“. Und wenn man mal ehrlich ist und man das Meisterwerk Seven von David Fincher noch vor Augen hatte, war so ein Slogan schon recht breitspurig gepinkelt. Demzufolge ging man auch recht voreingenommen in diesen Terror-Streifen. Und wurde fast aus dem Kinosessel getreten.
Denn der erste Saw, der meiner Meinung nach der Anfang einer, nie da gewesenen, Neo-Terror-Welle“ war und dessen Höhepunkt Werke wie Hostel, Grotesque und diverse französische Produktionen beinhaltet, die ich zu meinen Favoriten zähle, brachte dem Zuschauer eine Form des Horrors näher, die mitfühlender nicht hätte sein können und ihm den grausamsten und gefährlichsten aller Instinkte verdeutlichte. Dem Überlebungsinstinkt. Denn neben der Tatsache, dass er einen Ideenreichtum an Tötungsarten mit sich führt, die jeden Voorheese vor Neid erblassen lassen würde, stellt er jeden Betrachter die einfache und boshafte Frage: „Wie weit würdest Du gehen?“ Und trifft damit den allgemeinen, wunden Punkt. Genau wie Finchers Werk, knapp neun Jahre zuvor.
Auf den Punkt: Der Auftakt zu der, vielleicht nicht unbedingt beliebtesten, aber dennoch, an grausamen Einfällen nur so strotzenden, Horrorserie, die bis dato geschaffen wurde.
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