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Taxi Taxi (2000)

Eine Kritik von JasonMichealFreddy (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 20.09.2005, seitdem 457 Mal gelesen


Temporeiche Fortsetzung des 1998er Krachers.

Story:
Taxifahrer Daniel und seine hochgezüchtete Karosse sind zurück. Zunächst kommt er zu spät zum Essen mit Lilly's Eltern, deren Vater, ein Ex-General ihn für einen Medizinstudenten hält. Dann klingelt das Telefon - der General muss auf dem schnellsten Weg zum Flughafen, um den japanischen Außenminister zu begrüßen. Daniel fährt (und fliegt) ihn in nicht mal 15 Minuten zum Zielort. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Yakuza entführen den Minister, da dieser Verträge für Flugzeuge und Schnellzüge abschließen wollte. Jetzt heisst es handeln, also arbeitet Daniel gezwungenermaßen wieder mit der Polizei zusammen. Gemeinsam mit seinem Kumpel Emilien wollen sie die Yakuza aufhalten...

"Taxi Taxi" knüpft lose an den Erstling an, hat aber keinen direkten Bezug. Stattdessen geht's auch in der neuen Story gleich in die vollen, statt sich großartig mit Rückblenden aufzuhalten. Da die Charaktere ja größtenteils schon bekannt sind, verzichtet man zudem auf langwieriges Vorstellen, sondern konzentriert sich einzig und allein auf die Action, gewürzt mit einigem Humor. Und davon gibt's nicht gerade wenig, denn der Film legt bereits ab der ersten Sekunde ein ziemlich hohes Tempo vor. Ständig passiert irgendwas und sei es nur ein mehr oder weniger erfolgreicher Erklärungsversuch Daniel's, in welcher Lage er sich gerade befindet.

Abgesehen davon setzt man auf harmlose, nichts desto trotz sehr unterhaltsame Action. Meistens sind es Verfolgungsjadgen (die sehen ziemlich realistisch aus und wurden mit Stuntautos gedreht), dazu kommen ein paar Schießereien und zum Ende hin ein kurzer Kampf. Dadurch kommt Langeweile nicht mal ansatzweise auf, der Film dauert ja auch nur etwas über 80 MInuten. Ist auch gut so, denn sonst hätte man die Laufzeit nur unnötig mit irgendwelchen schmalzigen Szenen strecken müssen.

Schauspielerisch gibt's auch nichts zu meckern, sämtliche Darsteller agieren professionell und verkörpern ihre sympatischen Charaktere glaubwürdig, seien es Draufgänger Daniel, sein Freund Emilien oder der trottelige Polizeichef Gilbert. Da stört es auch nicht weiter, dass die Musikauswahl nicht ganz so geglückt ist. Bei dieser Klasse fällt das kleine Manko nicht weiter auf.

Fazit: Eine Fortsetzung, die durchgehend Laune macht und zu keiner Sekunde langweilig wird. Muss man auf jeden Fall gesehen haben.

10 von 10 Punkten


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