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Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004)

Eine Kritik von darthmaul (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 05.06.2004, seitdem 760 Mal gelesen


Düsteres aus Hogwarts

Harry Potter und seine Freunde Hermine und Ron sind endlich zurück. Potter-Fans auf aller Welt haben ja diesmal etwas länger als gewohnt auf den neuesten Streifen warten müssen. Doch einige Änderungen müssen die Fans diesmal schon in Kauf nehmen.

Chris Columbus, der bei den Vorgängern Regie geführt hat gönnt sich eine Potter-Pause und hat das Regiezepter an der ziemlich unbekannten Mexikaner Alfonso Cuaron übergeben. Doch dieser macht seine Sache beinahe noch besser als Columbus.

Da wäre mal die Umbesetzung von "Dumledore", da Richard Harris Ende 2002 verstarb. Mit Michael Gambon wurde aber ein würdiger Ersatz gefunden der die Rolle aber etwas agiler als Harris darstellt.

Die Stimmung des Films kommt auch ganz anderes rüber als in den anderen beiden Filmen. Die ganze Zeit ist es hier düster und meistens regnet und gewittert es auch noch. Meiner Meinung nach ist die Atmosphäre hier wirklich am besten eingefangen worden.

Die Hauptakteure um Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint sind auch um einiges älter geworden und das merkt man dem Spiel der 3 sofort an. Gereifter und als Teenies geben sich nun alle was den kindlichen Charme der Vorgänger gleich um Längen schlägt. Vor allem Potter-Darsteller Radcliffe macht seine Sache richtig gut. Doch auch die Erwachsenen sind wieder mal perfekt besetzt worden. Neben der Urcrew wie Alan Rickman, Maggie Smith, usw.. gibt es auch 3 interessante Neuzugänge:
1. Gary Oldman als Sirious Black - da brauch ich nicht viel dazu sagen, Oldman ist immer genial!
2. Emma Thompson als neue Lehrerin für die Wahrsagerei - na ja Emma war schon mal besser, hier ist sie eigentlich nur nervig!
3. David Thewlis als Harrys neuer Vertrauenslehrer - wohl der interessanteste Neuzugang und auch bravourös gemeistert vom "Dragonheart"-Veteranen

Doch sonst ist fast wieder alles wie beim alten: Es darf gelacht und gegruselt werden und die Special-Effects sind einfach traumhaft gemacht.

Besonders der Hippogreif "Silberschnabel" und die unheimlichen Wächter von Askaban - die Dementhoren - sind unglaublich genial animiert worden. Und der Kampf von Harry und Hermine gegen die peitschende Weide ist wohl der genialste Effekt des Jahres - da kann sich selbst Roland Emmerichs "The Day after tomorrow" verstecken.

Fazit: Lustig, spannend, gruselig, effektreich und voller guter Darsteller - der fast beste Potter-Film der nur im Finale etwas schlüssiger sein könnte. Nichtsdestotrotz ein zauberhaftes Vergnügen!


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