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Sudden Fury (1997)
Eine Kritik von GhostShit (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 02.08.2004, seitdem 980 Mal gelesen
SUDDEN FURY ist vielleicht als der kleine, behinderte Bruder von HARD BOILED zu betrachten.
"Klein" war bei SUDDEN FURY eindeutig das Budget. Das merk man an den Schauspielern, der ganzen Optik (Kamera, Licht, Ton ...), der plumpen Story, den Drehorten (die Vietnam-Szene spielt einfach irgendwo im Wald) etc. etc. etc.
"Behindert" weil der Streifen doch wesentliche Schwächen (spannende Story, gute Schauspieler), die aus obengenannten Budgetmangel resultieren, aufweist.
Hier fällt mir aber noch eine noch nicht erwähnte Eigenschaft ein und zwar "pervers".
Und das bezieht sich auf die Action.
SF zeigt hier blutige Einschüsse, von denen man bei jedem John Woo-Kracher nur träumen kann. Die Shoot-Outs sind lange und stilistisch gut in Szene gesetzt (mit Zeitlupe im Woo-Style).
Allerdings lässt man hier nicht nur Ballermänner, sondern auch massig andere Waffen zum Einsatz kommen, wobei auch schon mal ein Schurke ganz nebenbei ausgeweidet wird. Gorehounds kommen also nicht zu kurz.
Allerdings sind die Actionsequenzen im Film nicht gut verteilt, so dass sich phasenweise Langeweile breit macht.
Der Showdown startet dann aber noch mal voll durch und etliche Ganoven werden vom Protagonisten, der ne coole One-Man-Show abliefert, durchsiebt.
Fazit :
Das Ganze wirkt, als hätten es ein paar Kumpel in den Semesterferien ohne Drehbuch bei sich im Garten gedreht, trotzdem sind die Actionszenen mitunter die härtesten, die ich je geseh'n hab.
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