InhaltNachdem im Jahre 1958 im Camp Crystal Lake ein grausamer Mord an zwei Teenagern verübt wurde, beschließt der Eigentümer, es vorerst zu schließen. Nach dem die Geschichte ein wenig in Vergessenheit geraten ist, wird das Camp wieder eröffnet.
Eine Gruppe Jugendlicher stößt mit großer Begeisterung ins Ferienlager vor, um dort ein paar erhol- und unterhaltsame Tage zu erleben. Doch alles kommt ganz anders als geplant. Einer nach dem anderen verschwindet plötzlich - und im abgelegenen Wald ist die junge Clique so gut wie verloren...
Kritik
Sieht man sich heute Horrorklassiker von damals an, dann fällt es manchmal schwer, diese noch ernst zu nehmen. „Freitag der 13." macht da keine Ausnahme. Besonders über das damalige Emotionsspiel und den Einsatz von Standbild sowie Zeitlupe kann man nur noch lachen.
Da dieser Streifen mit zum Erfolg und Durchbruch des Horrorfilms zählt, werden hier auch einige Klischees aufgebaut, die in späteren Filmen des gleichen Genres übernommen werden.
Hat man zuvor erst etwas von den anderen Geschichten der „Freitag der 13." - Reihe gehört(ggfs. sogar nur durch „Freddy vs. Jason"), so erwartet man Jason Vorheers zu Gesicht zu bekommen - doch so wirklich werden diese nicht erfüllt. Wer allerdings auch schon „Scream" kennt, dem dürfte die Antwort, wer die Morde begangen hat, bereits geläufig sein.
Die Geschichte des Films ist durchaus interessant und die Inszenierung (auf die damals noch sehr eingeschränkten Möglichkeiten bezogen) ist auch sehr gut gelungen. Aber wie bereits zu Anfang erwähnt: Die schauspielerischen Leistungen wirken hölzern und manches Mal lächerlich, was wiederum auch auf die damalige Zeit zurückzuführen ist...
Fazit
Kultschocker, der noch ohne den eigentlichen „Star" der Reihe auskommen muss...