Eine Kritik von BM07 (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 27.01.2002, seitdem 947 Mal gelesen
"Freitag, der 13."! Sagt das nicht schon alles? Auch hier werden einmal wieder die verschiedensten Mordtechniken an sex-geilen Teenies praktiziert. Die Story passt sich Schema F deutlich an und bietet "Jason", wie man es/ihn gewohnt ist. Das Camp bietet zwar den üblichen und recht atmosphärischen Beigeschmack, kann aber die schlechten darstellerischen Leistungen nicht überspielen. Teilweise wird so unterirdisch gespielt, als kämen die Darsteller von der Straße direkt ins Studio, Gehaltsscheck vor die lustlose Nase gehalten, Kamera an und Text nicht gelernt, darum alternativ lieber blöd gucken. Spannung sucht man überwiegend vergebens, da Regiesseur Joseph Zito sich darauf auch gar nicht konzentrierte. Sind wir doch mal ehrlich: Eine Frau allein im Wasser, von Dunkelheit und Waldgescharr umgeben....das kann doch nur zum Mord führen, oder? Entschuldigt bitte diesen kleinen Spoiler, aber das ist doch eh klar. Also überrascht wird von diesem Filmchen wohl keiner sein. Viel wichtiger schienen Zito wohl hohe Bodycounts zu sein. Schön gemachte Gore-Effekte lassen den Zuschauer zumindest nicht einschlafen (aber nur in der ungekürzten Fassung sind diese zu sehen!). Ja, da bekommt man so einiges zu sehen: Säge durch Hals, Fleischermesser in die Stirn, Kopf zermatschen usw. Alles recht schnell geschnitten und musikmäßig und mit der üblichen Mucke solide untermalt. Zu guter Letzt sollte noch erwähnt sein, dass das Ende lächerlicher ist als die Frisur von Rudolph Mooshammer.
Fazit: Der Vollständigkeit halber ein Blick wert, aber das war es auch schon. (4/10)
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