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Freitag der 13. - Das letzte Kapitel (1984)
Eine Kritik von Schilli (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 07.06.2007, seitdem 386 Mal gelesen
Möglicherweise war es für mich die falsche Entscheidung mir die ganze Jason- Reihe am Stück zu geben, denn irgendwie überkommt einem dann bei diesem vierten Teil wirklich die Langeweile. Er beginnt wie immer mit dem üblichen Rückblick und schließt auch nahtlos dort an wo sein unmittelbarer Vorgänger aufgehört hat – zumindest rein Storytechnisch.
Wie immer ist das nächste Bild das jener Jugendlichen die sich irgendwo auf dem Weg in ein Vögel-Wochenende befinden. Egal wer mit wem, Hauptsache Lustig ist´s. Die Darstellerische Leistung ist dabei natürlich auch nicht gerade ein Highlight des Filmes. Aber egal, bis zum Ende werden Sie schon nicht durchhalten. Zumindest rein optisch geben sie was her. Dieses Mal gibt es für Jason sogar noch mehr Arbeit, da es ja inzwischen Acht Jugendliche geworden sind. Und da sich da ja auch noch die drei weiteren Bewohner mit einfinden, fühlt sich Hr. Vorhees Pudelwohl und voll in seinem Element. Aber wie der Name „Final Chapter“ ja schon sagt, soll diesem, zumindest in gewisser Weise, vorerst ein Ende bereitet werden. Vielleicht wäre dies auch einer der besten Momente gewesen, die Jason-Reihe zu beenden.
Blut fließt erneut in Strömen auch wenn Jason, wohl aufgrund Zeitmangels, die meisten ohnehin im Schnelldurchlauf kalt macht. Nur beim letzten Oper stellt er sich, wie immer, an als wäre es seinen Premiere als einer der größten Killer aller Zeiten. Zumindest ergibt sich daraus ein durchaus Sehenswertes Finale, wie auch in den beiden direkten Vorgängern. Die Effekte sind dieses mal durchwegs sehr gut, insbesondere natürlich die Schlusssequenz, welche wohl endgültig zur Indizierung bzw. des Verbotes des Filmes geführt haben dürfte.
Bisher, nach den ersten vier Teilen, hat sich mir jedoch noch nicht der Grund erschlossen, warum „Freitag der 13.“ Im Allgemeinen als Kult abgestempelt wird. OK, Teil 3 und dieser vierte hier sind durchaus sehenswerte Slasher und in diesem Fall auch mit einem besseren Bodycount als noch in seinen Vorgänger, aber Kult...
Leider mangelt es diesem Teil ebenso wie ALLEN anderen Teilen der Reihe an Spannung. Er bietet lediglich das, was Fans des Genres sehen wollen, ein richtig schönes, wildes Gemetzel mit saudoofen Teenies deren Dialoge und Darstellungen zum Himmel schreien. Naja, hat auch was und zum Zeitvertreib allemal geeignet und trotzdem immer mal wieder Sehenswert.
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