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Freitag der 13. - Das letzte Kapitel (1984)

Eine Kritik von Boxhamster (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 24.12.2003, seitdem 783 Mal gelesen


Inhalt:
Nach Jasons anscheinendem Tod wird er in einem Krankenhaus in eine Kühlbox verfrachtet, wo es ihm aber schnell zu kalt wird. Es treibt ihn wieder an den Crystal Lake, wo eine Gruppe von Teenagern und eine dreiköpfige Familie ihre Ferien verbringen. Das passt Jason nicht...


Kritik:
Der vierte Teil der Freitag der 13.-Unendlichologie beginnt dort, wo der dritte Teil endete. Herr Vorhees liegt "tot" mit einer Axt im Kopf vor der Scheune. Dass er nicht wirklich tot ist, dürfte niemanden der Zuschauer überraschen, denn was wäre eine Fortsetzung ohne seine blutigen Metzeleien?
Bevor es allerdings zur Sache geht, gibt es vorher noch einen gelungenen Rückblick auf die vorherigen Filme.

Danach greift Tom Savini richtig tief in seine Trickkiste und zaubert die meiner Meinung nach besten Effekte der Reihe hervor.
Es geht gleich mit einem wahren Knaller beim ersten Opfer los: Ein Krankenhausbediensteter wird mit einer Knochensäge am Hals angesägt und sein Kopf wird so herumgerissen, dass er nach hinten schauen könnte, wenn er noch leben würde.
Ebenfalls erwähnenswert sind:
Die Anhalterin, die so widerlich eine Banane frisst, dass sie sich das Messer redlich verdient hat.
Die auf dem Bauch in einem Schlauchboot liegende und von unten gepiekte Badenixe.
Die Harpune zwischen den Beinen ihres Freundes.
Der Typ, der einen Korkenzieher sucht und ihn schließlich in seiner Hand steckend findet.
Die Duschszene.
Jason himself, dessen Kopf Bekanntschaft mit einer Machete macht und an dieser langsam gen Boden gleitet.

Die bekannte und beliebt Musik von Harry Manfredini setzt die Effekte wieder bestens in Szene und schafft die übliche (gelungene) Freitag der 13.-Athmosphäre.

Story und Charaktere bleiben natürlich gewohnt oberflächlich, aber wer erwartet hier schon mehr?
Lediglich der von Corey Feldman verkörperte Tommy, der eine Leidenschaft fürs Maskensammeln- und basteln entwickelt hat und der Camper, der den Tod seiner Schwester, die von Jason im zweiten Teil getötet wurde, rächen will, erhalten etwas (wenn auch nicht viel) mehr Tiefe.

Das Ende lässt dann Platz für eigene Ideen für den weiteren Verlauf der Serie und lässt erkennen, wodurch wahrscheinlich das Ende von Halloween 4 inspiriert wurde.

Für mich die konsequenteste (Horror ohne Humor) und beste (Respekt Herr Savini) Freitag der 13.-Fortsetzung.


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