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Riddick - Chroniken eines Kriegers (2004)
Eine Kritik von Ao$hi (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 29.12.2004, seitdem 266 Mal gelesen
Riddick ... den kenn ich doch irgendwoher ... genau das habe ich gedacht als ich den Trailer sah. Dem Film Pitch Black (Vorgänger) konnte ich einiges abgewinnen. Nette Ideen, gute Effekte und ein interessanter Antiheld. Leider hätten sie Riddick ruhen lassen sollen, denn der Vorgänger hätte keine Fortsetzung nötig gehabt.
Vor allem keine Fortsetzung wie diese. Es hapert bereits schon an der Story. Riddick (Vin Diesel) will seine alte Bekannte Kyra (Alexa Davalos) befreien und macht sich dabei eine Alienrasse namens Necromongers zum Feind. Jedoch weiss sich Riddick zu wehren ...
Der Film entfernt sich leider völlig von den Horrorelementen, die im 1ten Teil noch vertreten waren und setzt nur auf Action und coole Sprüche. Wäre dies gut umgesetzt worden, gäbe es auch nichts zu kritisieren, aber leider war das ein völliger Reinfall. Die Actionszenen sind zugegebenermaßen nett gemacht, aber irgendwie bekommt man das Gefühl, die gezeigten Bilder schon einmal gesehen zu haben, jedoch weitaus besser in anderen Genre Vertretern.
Auch an der Atmosphäre und Spannung hapert es gewaltig. Dramatik oder Tiefgang sucht man in dem Film vergebens. Riddick stolpert nur von einer Schlacht in die nächste, wobei der Finale Kampf ziemlich enttäuschend ist. Wirkliche Spannung kommt zu keiner Zeit auf, was unter anderem auch daran liegt, dass die Necromongers viel zu früh gezeigt werden. Die Kostüme und Rüstungen der Necromongers fand ich übrigens auch ziemlich misslungen. Seltsame Typen mit witzigen Helmen und Rüstungen passen meiner Meinung nicht so in das Riddick Universum.
Fazit: Unnötige Fortsetzung die wohl nur puren Actionfans zu empfehlen ist.
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