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Riddick - Chroniken eines Kriegers (2004)

Eine Kritik von alpha&omega (Bewertung des Films: 4/10)
eingetragen am 22.02.2007, seitdem 276 Mal gelesen


Ridiculous die Chroniken eines Verlierers, so oder so ähnlich hätte der Titel des Streifens lauten müssen, als ich mir dieses Machwerk von David Twohy im Jahre 2004 des Herren, im Kino ansah!

Testosterontitan Vin Diesel, in der Rolle des Antihelden des vernichteten Planeten Furya, ging mir mit seinen pseudocoolen Sprüchen mächtig auf den Zeiger, aber gut, das ist sein Style und ich respektiere mal seine Eigenart. Was den Streifen damals ins Bodenlose für mich stürzen ließ, war neben den fehlenden Akteursqualitäten seitens Vin Diesels, auch die oberbescheuerte Art und Weise, wie die Namensgebungen gewisser extraterrestrischer Spezies, ganz unkreativ dem Publikum um die Ohren gepfeffert wurden. Necromongos :-) war so ein Highlight!
Die Story war zudem in diesem Machwerk auf einen komaähnlichen Zustand reduziert, so dass es hauptsächlich um Poweraction à la „Triple X“, halt nur im Weltraum, ging!

Mit dem DVD- Release des Directors Cut, ahnte ich mir nichts gutes und ließ meine Finger von ihm, weil ich schon durch die Kinoversion gebrandmarkt war. Doch ein guter Freund überredete mich dazu, dass ich mir diese Version mal anschauen solle!

Nun gut, was machen 15 min aus?
Mehr Action und noch mehr hohle Namensgebungen von Außerirdischen und Planeten? Erstaunlicherweise nicht! Der DC überzeugt bedeutend mehr als die Kinoversion. Man bekommt mehr von den Charakteren, speziell von Riddick mit, was zumindest der Plotkohärenz zuträglich ist! Das Riddick immer noch Stuss daherlabert (ich hab mich mit der Erklärung angefreundet, dass es einfach durch seine Gattung bedingt ist) hat mich zwar noch gestört, aber es war im Gegensatz zur Kinofassung erträglich.
Leider bleiben auch die debilen Namensgebungen, aber da gewöhnt man sich auch dran..

Alles in allem ist der Directors Cut besser als die Kinoversion und wer über den ganzen Stumpfsinn ein wenig hinwegsehen kann, der wird sich an der tollen Action und den sehr ansprechenden CGI Sets erfreuen können. Zwar ist das im Zeitalter des Computers keine große Kunst mehr, aber man kann ja auch das Hirn mal abschalten und die sensorischen Prozesse wirken lassen!

Die Atmo und das wenig mehr an Kohärenz in der Story ergeben für mich 4,5 Punkte


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